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#1 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Join Date: 12/14/06
Posts: 1,337
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Im Foto Forum habe ich damit keinen Erfolg:
Komme vom Digi Bereich M8/5D und habe mir eine M6 gekauft und s/w fotografiert. Ich habe leider keine Ahnung ob die erzielten Ergebnisse dem entsprechen, was man unter s/w mit einer M6 "versteht". Ausgearbeitet und gescant wurde der Film von dem Fachlabor "fotospeed" in Wien. Es handelt sich um den T Max 400. Belichtet habe ich korrekt. Irgendwie ist sind aber die Bilder eher dunkel. Das Korn ich auch mächtig zu sehen, mich störts nicht, aber ob das "state of the art" ist kann ich überhaupt nicht beurteilen. ich wäre einem Analog Fotografen sehr dankbar für eine "gehörige Portion" Kritik um daraus zu lernen. Besten Dank Hans vom Semmering. Last edited by Semmering : 04/25/08 at 03:44 PM. |
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#2 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Join Date: 10/29/07
Location: Reutlingen
Posts: 265
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Hallo Hans,
die Frage ist hauptsächlich ob es Dir selber gefällt!? Gefällt es Dir? Ich finde es ganz gut, hätte das Vieh aber mehr von der Seite geknipst um ein Auge deutlicher zu sehen. Hat aber nix mit analog zutun. Körnung hängt halt vom Film, der Belichtung und ggf. dem Scan ab. Ich finds für einer 400'er ok. Die Frage ist auch, ob Du zwischen Deinen "analogen" und "digitalen" Bildern denn irgendwelche Unterschiede haben möchtest? Übrigens macht nicht die M6 sondern das Objektiv das Bild :-) Gruß Simon
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_______________________________________ Equipment: [M9 = M6 + M3] [IIIf] [35, 50, 90] http://www.flickr.com/photos/rednomis/ |
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#3 (permalink) |
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Benutzer
Join Date: 05/29/07
Location: Berlin
Posts: 76
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Oh, eine M6, traumhafte kamera, hätt ich auch gern.
Das Ergebnis welches du zeigst ist ein sehr hartes (d.h. kontrastreiches) s/w Foto, ich weiß nicht was du dir vorgestellt oder erwartet hast, und ich bezweifel das es eine klar definierte vorstellung von S/W fotos die mit einer M6 aufgenommen worden sind gibt. (ich würd auch wetten das dir niemand sagen kann ob das Foto mit einer M1 oder M7 aufgenommen wurde, die Kamera macht bei Analog ja nicht das Bild, da ist nur Objektiv und Film involviert). Ich könnte mir vorstellen das du mit M6 s/w den look typischer reportage-fotos meinst wie z.B. die von Paolo Pellegrin. Dafür würd ich dir raten die M6 mit Kodak tri-x oder plus-x zu beladen und den film in D-76 entwickeln zu lassen, das ist häufig die standart-combi, und dann lässt du dir den Film am besten roh als 16-bitt tiff scannen, so kannst du in photoshop per levels/gradationskurven alles hinbiegen wie es dir beliebt. Warum der T-max nun so körnig geworden ist kann ich dir nicht sagen, meine T-maxe die ich auf 35mm geschossen und in T-max (ja ich weiß, konservativ..) entwickelt hatte waren deutlich korn-ärmer. Der T-max hat nen recht engen belichtungsspielraum, aber wenn du korrekt belichtet hast und das Labor sich nicht blöd gestellt hat sollte da alles hell genug sein, klassische Filme wie Tri-x plus-x und ilfords fp4 und hp5 sind was die belichtung angeht deutlich gutmütiger.. bisher am gutmütigsten war für mich der ilford xp2, vllt. auch eine idee für dich? Den kannst du als farbfilm entwickeln lassen, ist aber dennoch ein s/w film und den kann man zwischen iso 50 und 800 belichten ![]() Ich weiß nicht so recht wie ich dir helfen soll, aber hoffe du kannst mir folgen.
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#4 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Join Date: 12/14/06
Posts: 1,337
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Hallo Simon, hello "leob"
danke für die rasche Befassung mit meinem Bild. Vor allem herzlichen Dank für die Infos und Tipps. Genau das habe ich gesucht. Ich ziehe daraus den Schluss, dass das Bild hinsichtlich Ausarbeitung und Aussehen grundsätzlich schon den zu erwartenden s/w Bedingungen entspricht. Mir persönlich gefällt die "Abweichung" zu einem digitalen Bild sehr gut, es könnte aber sein, dass mein in dieser Richtung völlig ungebildeter Geschmack grundsätzlich daneben ist. Scheint aber nicht ganz so zu sein. Besten Dank auch für die Tipps zur Verwendung von s/w Filmen. Ich werde vorerst versuchen eher "gemütlichere" Filme zu verwenden. Das mit dem .tif Scan habe ich mir auch so vorgestellt. War dann aber .jpg und da läßt sich dann nicht mehr viel im Photoshop ändern. Voerst beste Grüße Hans vom Semmering. |
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#5 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Join Date: 05/17/05
Location: Graz
Posts: 721
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Servus Hans,
welchen Entwickler nehmen die in Wien? Hast Du nachgefragt? T-Maxfilme reagieren ziemlich schlecht auf Unterbelichtung. Die Schatten wirken ziemlich abgesoffen, obwohl bei einem Scan kann man das schwer sagen. Ich würde mal einen Testfilm auf 250 ASA belichten und dann entwickeln lassen. Wieso entwickelst Du nicht selbst? Ist keine Hexerei, kostet deutlich weniger und die Qualität ist nach einer kurzen Eintestphase (3,4 Filme) viel besser. LG Gernot
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"Ceterum censeo, digitalem esse delendam" |
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#6 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Join Date: 12/14/06
Posts: 1,337
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Hallo Gernot,
danke für deine Anregungen. Ich werde einmal beim Labor zurückfragen. Eine "eigene S/w-Entwicklung" wurde verrechnet. Bin neugierig was sie zu meiner Frage diesbezüglich sagen werden. Das mit dem selbst machen kann ich derzeit nicht ins Auge fassen - keine Zeit. Bin beruflich und gesellschaftlich noch "mitten drin", da fehlt mir die Ruhe dazu. Aber im Jahr 2009 werde ich weite Teile meines Berufes "stilllegen" und dann nehme ich deine Anregung gerne auf. Ich möchte die "Zwischenzeit" allerdings nutzen um ein wenig dazu zu lernen um dann bereits von einem Basiswissen starten zu können. Beste Grüße nach Graz sendet Hans. |
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#7 (permalink) |
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Benutzer
Join Date: 10/14/07
Posts: 41
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Hallo Semmering,
ich habe von Ihnen, von Dir schon so gute Fotos hier gesehen, dass es mir schwer fällt zu glauben, dass Du so ein s/w Anfänger bist. Aber gut, ich nehms mal so. Ich sage auch, die Kamera spielt keine Rolle. Die Objektive und der Film sind wichtig. Leica Objektive sind gut. Es dreht sich also vor allem um den Film. Hätte man mich gefragt, ob ich dafür Regeln habe, hätte ich gesagt, wenn, dann habe ich seit ca. 15 Jahren vier persönliche Grundregeln: -Ich suche nicht ständig den neuesten und besten Film. Es gibt zwar Unterschiede, aber ich denke, mit so ziemlich allen handelsüblichen Filmen lassen sich gute Ergebnisse erzielen. Ich versuche lieber mich mit einem oder zwei Filmen einzuarbeiten. -Ich entwickele die Filme selber. Das macht zwar Arbeit, aber doch nur begrenzt und das macht für mich s/w Fotografie aus, weil man hierüber viel Einfluß auf das Bild nehmen kann. -Eine uralte, aber goldene Regel heißt: Belichte auf die Schatten und entwickel auf die Lichter. In der Praxis heißt das meistens, etwas überbelichten (eine Blende) und etwas unterentwickeln (ca. 20%). Das bringt mehr Zeichnung erst in den Schatten, dann in den Lichtern. Und je höher die ISO, desto kontrastreicher und körniger wird das Bild. Niedriger halt umgekehrt, dafür mehr Zeichnung und Feinheiten. -In der s/w Fotografie benutzt man Filter. Mein ganz persönliches Fazit daraus: Wenn nicht mit der kleinen Linhof, dann fotografiere ich mit der R3 (von einer M6 träume ich), Belichtungsautomatik +1, Leica Objektive, fast immer mit einem Gelbfilter, zu ca. 90% Agfapan 100 den ich in Rodinal entwickel (oder eben Kodak T-Max 100 in T-Max Entwickler). Natürlich kann man aus jedem Punkt eine Wissenschaft machen und am Ende bleibt, finde ich, doch immer eine persönliche Arbeitsweise. Zum Foto: Es würde meinen Vorstellungen von einem s/w Foto nicht entsprechen. Bei einem Pferdeportrait zu wenig Zeichnung in den dunklen und hellen Teilen und etwas zu grobkörnig. Gruß mica |
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#8 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Join Date: 01/04/07
Location: Ruhrgebiet
Posts: 2,929
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Hallo Hans,
kurz zu meinen Erfahrungen: wenn es um Abzüge direkt vom Negativ geht, eignen sich sowohl TriX als TMY (wenigstens der neue), wie eigentlich alle anderen auch. Nur bei Scannen des Negativs gibt es offensichtlich bei viele Filmen große Schwierigkeiten. Gut verhalten sich hier die chromogenen (XP1 oder Kodak CN) und auch der 100er Acros von Fuji. Bei den erstgenannten sieht das Ergebnis aus wie Dein eingestelltes Beispiel: nicht richtig scharf und die Tonwerte ganz unbefriedigend. Bei vielen Forenten findet man dieses Ergebnis mit vielen Grauwertabrissen.
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Grüße Peter http://www.peterlueck-photoart.de/ "Ein jeder Schritt soll Ziel sein und als Schritt gelten." |
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#9 (permalink) |
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Benutzer
Join Date: 05/29/07
Location: Berlin
Posts: 76
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Ich hab am anfang viel Tmax 100 geschossen und gescannt, in T-max entwickler extakt nach Herstellerangaben entwickelt hab ich immer gut durchzeichnete Negative mit vielen Tonwerten bekommen, den hier zu sehenden Tonwertabriss hab ich nicht gehabt, nur hab ich halt auch gescannte Tiffs gehabt und wie Hans sagte hat er nur Jpgs, und an denen ist ja bereits alles gemacht, evtl. hat das original Negativ ja noch mehr Tonwerte zwischen weiß und schwarz.
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#10 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Join Date: 09/26/02
Location: Black Forest
Posts: 1,721
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das Bild ist sehr hart, steile Gradationskurve,
inwiefern das was mit dem Negativ zu tun hat ist schwierig zu beurteilen. Es gibt von einem Negativ mehr wie 32 Variationen, die goldene Mitte liegt immer im Auge des Betrachters. Mir gefällt das Bild weder von den Tonwerten noch von der vermittelten Schärfe, aber was könnte man besser machen? Wenn das so einfach wäre, auch das Selbstentwickeln von Filmen ist eine Sache für sich. Zwar ist der eigentliche Vorgang recht einfach, nur welche Kombi die geeignete ist weiß man erst nach vielen Versuchen. Vor kurzem hatte ich zwei ILFORD FP4 in der Mache, den einen mit der alten M2 und dem alten 50'er cron belichtet, den anderen mit der R7 und dem 60'er Makro. Der Film aus der M2 wurde in Rodinal entwickelt, der andere mit Adox A49. Der im Rodinal entwickelte zeigt auf den Prints eine ungeahnte Schärfe und Auflösung, beim Betrachen mit der Lupe aber ist er körniger wie ein TriX. Der in A49 ist wunderbar feinkörnig und eher zart-scharf. In Rodinal steilt sich die Kurve schnell auf, was bei Gegenlichtaufnahmen schöne Tiefen bringt. Im A49 ist die Kurve deutlich flacher und hat in den Schatten mehr Zeichnung. Beide Effekte kann man beim Belichten auf's Papier nutzen oder kompensieren. Wer glaubt das nach der Aufnahme die Sache erledigt ist, täuscht sich gewaltig. Mit der Wahl des Entwicklers, der Entwicklungszeit und Verdünnung und anschließend der Verarbeitung im Labor, geht es erst richtig los. Die Leica Ms mit den wunderbar auflösenden Objektiven, geben eine maximale Grundlage für das Ausarbeiten. Mir scheint manchmal das 13x18 als Photopapier für die "Leica-Negative" zu klein ist.
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"On ne peut prétendre avoir vu une chose tant que l'on ne l'a pas photographiée." Émile Zola, 1900 |
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#11 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Join Date: 12/14/06
Posts: 1,337
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Ich danke allen die mich beraten haben! Besten Dank.
War für mich wichtig. Einige Dinge habe ich mit bekommen: -die unterschiedlichen Filme und ihre Wirkung sollten man tunlichst kennen -die Entwicklung ist ein entscheidender Meilenstein -für Weiterbearbeitung zur digitalen Welt ist der Scan der zweite Meilenstein -die digitale Welt erschließt sich so wie überall nur dem "Rohformat" also möglichst .tif Aus meiner zeitlichen Situtation heraus bin ich auf Labors angewiesen (für Entwicklung und Scan). Ich werde daher mit meinem Labor Kontakt aufnehmen und um die Gegebenheiten zu klären und die genannten eher unkomplizierten Filme versuchen wo zu bekommen. Derzeit kenne ich allerdings weder ein geeignetes Labor noch ein Fachgeschäft wo ich z.B. den Kodak tri-x oder plus-x oder den ilford xp2 bekomme. Danke nochmals und beste Grüße Hans vom Semmering. |
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#12 (permalink) |
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Benutzer
Join Date: 05/29/07
Location: Berlin
Posts: 76
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Wenn du absolut keinen Fachhändler zur Hand hast muss du über das Internet bestellen,
fotoimpex hat quasi alles und ist größtenteils preiswert. (ich geh als priveligierter Berliner immer ins ladengeschäft, da hab ich gerade 10 packungen Ilford Fp4, umgelabelt von Adox für etwa 12€ bekommen, weil das Ablaufdatum noch in diesem Jahr liegt) Kannst ja mal anrufen und fragen ob sie dir 10-20 pack davon schicken. Fotoimpex Berlin | alles für die analoge Fotografie Hauptauswahl hat auch viel und öfter mal kurzläufer (also material das bald abläuft) da kann man gut nen schnäppchen machen. Was ich dir nur absolut raten kann.. mach dich nicht verrückt! Du kannst dein ganzes Leben damit verbringen Filme und Entwickler auszuprobieren und am Ende immernoch nicht wissen was du willst... Ich geh auch ein bisschen nach dem Preis, Fomapan 100 gefällt mir gut und ist saubillig, Ilford FP-4 find ich schön (und als ADOX CHM 125 auch sehr günstig) Trix und plusx find ich auch schön, den Trix nehm ich gern mal auf 1600 gepusht für Konzerte. Ilford Pan-F 50 hab ich gern mal an hellen Tagen für Streetfotos in der Kamera, Adox CHS 25 oder 50 ist aber auch gutes Material (nur hatt ich beim Rollfilm jetzt häufig das problem das er nicht eng genug gewickelt ist und so an den Rändern licht einfällt, bei KB und leica aber kein problem). Als Entwickler hab ich Rodinal (Adox r09) Kodak D-76 um den trix auf 1600 zu pushen, tmax für die kodak tmaxe (nutz ich derzeit nichmehr) und Diafine für alles mögliche (die letzten 60-70 Filme sind durch diafine gegangen, tolles zeug und irre ergiebig). Ich würd wetten das dein Labor mit Kodak T-max,D76 oder A49 entwickelt. Auch wenn du erstmal nicht willst, würd ich doch sehr übers selbstentwickeln nachdenken, abgsehen davon das es enorm günstiger ist, hast du viel mehr Einfluss auf das Ergebniss, nach ein paar Filmen hast du raus wie du den Film für dich optimal entwickelst, denn der Laborant weiß nicht wie du belichtest, weiß nicht was du wie fotografierst und wie dein persönlicher Geschmack ist, ergo ist das Negativ dann immer möglichst nah an den Herstellerangaben. Kauf dir am besten ein paar Filme, z.B. ein paar Ilford Fp-4 und Hp5 so hast du einen Film mit iso 80-100 und einen mit 400, fotografier einfach wozu du lust hast und wenn dir die Ergebnisse gefallen, bleib dabei und spar dir weitere experimente. Gefällt dir was nicht kannst du immernoch zu nem anderen Film greifen. Ich hab gelernt das es wenig sinn hat sich eine rolle Kodak Tmax, eine rolle Trix, eine rolle plusx eine rolle fp4 eine rolle adox 50 usw usw usw zu kaufen und dann alles nach und nach voll zu fotogafieren um dann am ende ergebnisse zu vergleichen, man muss sich auf jeden Film ein bisschen einstellen, und nach 1er rolle hat man quasi noch nichts gelernt, läuft aber gefahr einen film nicht zu mögen weil der erste Versuch mist war ![]()
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#13 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Join Date: 09/26/02
Location: Black Forest
Posts: 1,721
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was aber macht man mit den entwickelten Filmen?
ab durch den Neagtiv Scanner? Dann muss man den auch recht gut beherrschen und verstehen. Ich sag's mal so, ist der Film belichtet dann muss er entwickelt werden, ca. 30min - 1 Std. und dann trocknen, dann sollte er auf "Work-sheets" kommen, bei 36 Aufnahmen und stehendem Labor ca. 3-4 Std. Für die 36 Aufnahmen braucht man ca. 40-50 Blatt Papier. Anschließend wässern und trocknen. Entscheidend ist der Eindruck in der Duka, dort sieht man sehr schnell wo man mit der Belichtung oder Schärfe daneben lag, Im Negativscanner hat man andere Einflüsse und kann nicht unbedingt das Negativ beurteilen, wobei auch da Ergebnisse rauskommen. Das eigentliche Entwickeln des Filmes ist nicht wirklich das große Thema, sondern die Konsequenz die sich daraus ergibt. Natürlich ist es der Beginn, aber lange nicht das Ende. Ich glaube ohne Dunkelkammer würde ich bei der M8 oder ähnlich landen, die Abhängigkeit von Menschen die ich nicht kenne wenn ich fremd entwickeln lasse, wäre mir äußerst suspekt.
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"On ne peut prétendre avoir vu une chose tant que l'on ne l'a pas photographiée." Émile Zola, 1900 |
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#14 (permalink) |
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Benutzer
Join Date: 05/29/07
Location: Berlin
Posts: 76
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Stimmt Martin, du hast schon recht, wenn ich z.B. die Schärfe vom Gescannten negativ zum realen Negative vergleiche sträuben sich mir die wenigen Haare auf dem Kopf
Da ist der Nassprint in der dunkelkammer weitaus befriedigender. Zu meiner Scham muss ich gestehen das ich die letzten 2 Monate das Bad nurnoch zum filmentwickeln (und waschen!) nicht aber zum printen benutzt habe. Werd aber bald mal wieder nen haufen Abzüge machen.
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#15 (permalink) |
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Benutzer
Join Date: 02/28/08
Posts: 47
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Mir scheint manchmal das 13x18 als Photopapier für die "Leica-Negative" zu klein ist.[/quote] Allerdings, kann ich das zumindest für den Farbbereich nur bestätigen. In der letzten Zeit habe ich ein paar 50 x 75cm Farbvergrößerungen machen lassen. (Cron 1:2 35 asph). Absolut umwerfend gut. Geht übrigens auch mit R Objektiven bei Portrait. Sogar das alte Cron 1:2 90 mm lud bei 50x 75 zum fröhlichen Wimpernzählen ein Weiter gutes Licht und tolle Motive wünscht euer rosiantosin |
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#16 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Join Date: 12/14/06
Posts: 1,337
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Danke meine Herren, ich werde auf die Ratschläge zurückkommen wenn die dafür erforderliche Zeit reicht. Vorerst versuche einmal Fremdlabor und Scan in guter Qualität zu finden.
Herzliche Grüße Hans vom Semmering. |
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