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#1 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Join Date: 09/04/06
Posts: 350
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Hallo!
Habe heute einen 1600 Neopan belichtet und würde ihn gerne mit Emofin entwickeln. Bislang habe ich meine SW-Filme im einem Jobo ATL 3000 und D76, nach den Angaben im Jobo Handbuch, entwickelt. Mich graust die Zeitangabe schütteln bzw. rollen von Waschzettel de Emolfin! Kennt jemand Zeiten und Rotationsgeschwindigkeit für den Jobo? Oder hat Tipps für die normale Dose? Welcher Fixierer? Der Film soll später mit dem Focomat V 35 vergrößert werden! Besten Dank Martin
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......& mit Film |
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#2 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Join Date: 06/14/05
Posts: 6,080
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Ich würde einfach nach Anleitung starten....eine Korrektur kannst nur du selber für dich und deine Gewohnheiten machen...
In der Tabelle sind Zeiten für 3 sec. "schütteln" und 1 Minute....Ich würde die Minuten Variante machen, bringt etwas mehr Schärfeeindruck und weichere Negative.... Für den Focomat V 35 wird ja die höhere Gradation empfohlen, da Mischlichtvergrößerer. Ich würde da doch lieber einen Mittelwert nehmen, da bei Bedarf eines Scanns weichere Negative einfach besser sind... Grüße, Jan
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http://www.scheffner-foto.de |
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#3 (permalink) | |
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Posts: n/a
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Er hat keine weiche Ulbrichtsche Kugel, sondern eher die Charakteristik eines Halbkondensorgerätes. Er hat eine Beleuchtungslinse, die richtet das Licht. LG LF Last edited by Leicas Freund : 03/12/08 at 12:45 AM. |
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#7 (permalink) |
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Benutzer
Join Date: 03/28/05
Location: Dortmund
Posts: 49
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Bedenke bei der Ermittlung deiner Entwicklungszeit, dass Neopan 1600 zum Abriss in den Schatten neigt. Der Film hat definitiv keine 1600 ASA Empfindlichkeit (eher 1000 ASA bei meiner M6), d.h., falls du auf die Nennempfindlichkeit belichtet hast, wird eine Push-Entwicklung fällig, sonst bleiben die Schatten klar.
Gruß Jochen |
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#8 (permalink) | |
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Posts: n/a
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Quote:
Siehe hierzu auch die Diskussion http://www.l-camera-forum.com/leica-...-1600-a-2.html LG LF Last edited by Leicas Freund : 03/12/08 at 01:34 PM. |
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#9 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Join Date: 06/14/05
Posts: 6,080
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Quote:
..das passt schon!... Grüße, Jan
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#10 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Join Date: 10/06/02
Location: Untertaunus
Posts: 3,829
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Selbstverständlich hat der V35 eine Ulbrichtkugel
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#11 (permalink) | ||
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Posts: n/a
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[Nein - das steht ganz klar auch in den Prospekten. Und ist klar aus den Schemazeichnungen zu erkennen, oder man guckt mal rein.
Es wird in den Prospekten behauptet nach dem Prinzip der Ulbrichtschen Kugel - doch die Kugel ist nirgendwo zu erkennen. Ein Vergrößerungsgerät mit Ulbrichtscher Kugel hatte ich im Großformat - da war es von außen schon erkennbar eine (Halb-)Kugel. Ohne Beleuchtungslinse, Doch der V 35 hat eine rechteckigeStyropormischbox (auch an der Form des Gehäuses erkennbar) - erst mit einer Beleuchtungslinse, später zur besseren Ausleuchtung mit 2. Das ist ein sehr großer Unterschied bei den Gammawerten.Hier geht die Frage nicht nicht um die Farbmischung, sondern um die Lichtcharakteristik. Außerdem - Deine Ansicht zur Nennempfindlichkeit und Push, beabsichtige ich nicht hier noch einmal zu diskutieren. Dies ist in der oben genannten Reihe hinreichend geschehen. Quote:
Quote:
LF Last edited by Leicas Freund : 03/12/08 at 02:55 PM. |
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#12 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Join Date: 06/14/05
Posts: 6,080
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Hier mal der Aufbau des V 35.....
V 35-1.jpg Prospekt "Focomat V35 von 1978" die Bezeichnung "Spezial-Diffusorlinse" ist mir ein Rätsel, da ich mehr eine Sammellinse erkennen kann..... Die "Ulbricht'sche Kugel" ist zur "viereckigen Schachtel" mutiert... Grüße, Jan
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#13 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Join Date: 10/06/02
Location: Untertaunus
Posts: 3,829
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>Die "Ulbricht'sche Kugel" ist zur "viereckigen Schachtel" mutiert...
Daß dein Vorredner rechthaberisch und starrsinnig ist, weiß ich seit längerem. Meist basierend auf mangelnden Grundlagenkenntnissen. Ich ignoriere ihn deshalb weitestgehend weil ich mir Anmache von der Seite ersparen kann. Was soll z.B. das Wühlen im Erbbegräbnis in diesem Zusammenhang? Aber Wortklauberei steht Dir, Jan, eigentlich nicht so gut. Es geht darum, daß durch Mehrfachreflexion in der Beleuchtungskammer (ob Kugel oder nicht Kugel) und rechtwinklige Anordnung von Beleuchtung und Lichtaustritt eine fast ideal diffuse Beleuchtung erreicht wird. Viel besser als mit Opallampen, Milchglasscheiben und ähnlichen Prinzipien. Vom Lambert'schen Gesetz will ich gar nicht anfangen, doch ist das wahrscheinlich auch in der Mischbox des V35 erfüllt. Jedenfalls ist das Prinzip der Ulbricht-Kugel im V35 verwirklicht.
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#14 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Join Date: 06/14/05
Posts: 6,080
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Hallo Gerd,
Ich kann da jetzt keine "Wordklauberei" erkennen...Leitz hat selber bewusst die Beschreibung so ausgelegt, da ja eine "Halb-Kugel" nicht mehr zu erkennen ist.. und das habe ich mit etwas Humor gemischt... "Ich ignoriere ihn deshalb weitestgehend weil ich mir Anmache von der Seite ersparen kann." ..das kann ich nicht erkennen... ...es dauert nie lange bis der jeweils Andere seinen Beitrag leistet... ..und das ist ja meist auch sehr Informativ oder zumindest unterhaltsam...aber ab und zu auch überflüssig... das Wichtigste geht dann oftmals verloren...das wäre hier die Linse vor dem Objektiv...ist die Standard bei allen Diffusor Einheiten oder eine Leitz Idee. ...um etwas mehr "Pepp" in die Negative zu bekommen... Grüße, Jan
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#15 (permalink) | ||
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Posts: n/a
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Es geht um den Charakter des Lichtes. Er hat hier in Beitrag 10 lässig widersprochen - zu unrecht. Denn es geht bei der Ulbrichtschen Kugel - wie er hier ganz richtig sagt - um die fast ideale diffuse Beleuchtung. Nach einem ganz bestimmten Prinzip (dem des Herrn Ulbricht) - und das ist eben nur in einer Kugel darstellbar - nicht in einem eckigen Kasten. Das prinzipiell eine ähnliche Wirkung auch anders erreicht werden kann ist unbestritten. Doch eine ideale diffuse Beleuchtung trifft beim Focomat V 35 eben nicht auf die Negative, denn davor ist/sind 1 oder 2 Beleuchtungslinsen - 1 kann man auf der hier gezeigten frühen Grafik sehen. Die Richtung des Lichtes ebenfalls. Dass die ideale diffuse Ausleuchtung schon nicht in der ersten Version gegeben (und nicht gewollt) war, mag man auch daran erkennen, daß es später eine Version mit gleichmäßigerer Ausleuchtung gab, die sich insbesondere bei SW mit harten Papieren positiv auswirken sollte. Und darum geht es - bei der Lichtmischung mögen die Streueigenschaften der Ulbrichtschen Kugel im Prinzip gegeben sein, für die Lichtcharakteristik ist es nicht der Fall. Denn der V 35 hat 1 oder 2 - je nach Jahrgang oder Umrüstzustand - Beleuchtungslinsen. Darum ging es in dem kurzen Eingangsargument in Beitrag 3. Der Begriff der Ulbrichschen Kugel ist von Leitz im Prospekt als Werbelyrik eingeführt. In meiner Gebrauchsanweisung hingegen heißt es ganz prosaisch dann nur noch Lichtmischbox - und das ist es, keine Ulbrichtsche Kugel. Quote:
Aus einer Ulbrichtschen Kugel und ähnlichen diffusen Beleuchtungen allein kommt bei Kleinbild nur wenig Licht ins Objektiv.. Bei mir wars schon beim Großbild mickerig. Ich habe das Gerät an eine Hochschule verkauft - weil ein Professor so unheimlich auf diese Kugel abfuhr, und es so schön erklären konnte. Damit war denn schon wieder eine Seminastunde breit ausgefüllt. LG LF Last edited by Leicas Freund : 03/12/08 at 09:22 PM. |
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#16 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Join Date: 10/06/02
Location: Untertaunus
Posts: 3,829
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Quote:
In einem Beleuchtungsstrahlengang wird die Lichtquelle mittels Beleuchtungslinse oder Kondensor in die Zwischenbildebene abgebildet, die beim Projektor das Dia, beim Vergrößerer das Negativ ist. Beim Projektor kann man auf eine absolut homogene Lichtverteilung verzichten, deshalb die "Krücken" mit der Zentrierung auf doppelte Wendel. Bei einem Vergrößerungsapparat ist das unerwünscht, deshalb sucht man nach homogenen Strahlern - eben im Falle des V35 "nach dem Ulbricht-Prinzip". Die Fläche des Lichtaustritts der Ulbrichtkugel alleine wäre selbstverständlich viel zu lichtschwach für einen Beleuchtungsstrahlengang im Vergrößerungsapparat weil sie in den Raumwinkel strahlen würde. Aber das wars jetzt von meiner Seite.
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#17 (permalink) | ||
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Posts: n/a
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Quote:
Außerdem - Du kennst augenscheinlich kein Vergrößerungsgerät, dass allein mit der diffusen Beleuchtung der Ulbrichtschen Kugel arbeitet. Du redest wie der Blinde von den Farben. Deshalb zeugen Deine selbstverständlichen Ausführungen nur davon, dass es in der Praxis wieder einmal bei Dir hapert. Schade - der Professor ist in Rente - sonst könntest Du vielleicht noch einmal bei ihm Nachhilfe bekommen und Dir mein ehemaliges Gerät in einem Seminar erklären lassen. Es ging im Ausgangsthema (Beitrag 3) allein um die Frage nach der Lichtrichtung, die aufs Negativ trifft. Und da ist es nicht gestreutes, sondern gerichtetes Licht in der Charakteristik eines Halbkondensorgerätes. Quote:
LF Last edited by Leicas Freund : 03/12/08 at 11:20 PM. |
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#18 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Join Date: 06/14/05
Posts: 6,080
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Quote:
... ..dem kann ich nicht zustimmen!..ein Doppelkondensor mit gerichteter Lichtquelle hat in keinem Fall einen Nachteil der Ausleuchtung.Ein Focomat 2c hat einen nicht wirklich messbaren Lichtverlust zum Rand von unter 1/10 Blende... Die Ursache für die "Mischbox" Beleuchtung liegt wohl mehr an der Notwendigkeit, die Farbtemperatur über die drei Filter sauber mischen zu können um eine gleichmäßige Farbe zu erreichen. Das wurde dann auch für S/W übernommen.... Grüße, Jan
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