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| Tags: abbildung, color, focomat |
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#1 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Join Date: 01/19/08
Posts: 6
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Ich habe eine grosses Problem mit meinem neu angeschafften --leitz focomat ic color--
Ich habe schon etliche Telefonate geführt und keiner konnte mir weiterhelfen. Ich benutze bei Vergrössern keinen Vergrößerungrahmen, sondern belichte das ganze Negativ auf das Papier. Bei meiner letzten 60x40 Vergrösserung ist mir aufgefallen, dass ausserhalb des projizierten Bildes (Maske) auch Licht auftrifft. Es sieht aus wie ein ganz leichter Schein um das Bild herum. Und es kommt definitiv aus dem Objektiv. D.h wenn alle anderen Lichtquellen eliminiert wurden (wie Duka Leuchte, seitlich austretendes Licht etc), also nur Licht aus dem Objekiv tritt, ich mich mit der Hand seitlich unterhalb des Objektives der Projektion nähere, dann werfe ich einen Schatten ausserhalb des Bildes...also bevor das Licht auf meine Hand trifft. D.h der weisse Rand auf dem Papier bekommt also etwas Licht, so dass er minimal vergraut. Die etlichen Fehlerquellen wie etwa "falsche Dunkelkammerleuchte" oder "Streulicht", "Reflektionen", "seitlich austreftendes Licht" etc sind definitiv ausgeschlossen. Nun habe ich diverse Meinungen gehört: - Kondensor liegt falsch (den kann man aber nicht bewegen) - Opallampe muss justiert werden (egal welche Position, es ändert sich nicht) Ich habe auch schon gehört, dass dies bei solchen Vergrösserern normal ist. Ich solle einen Vergrösserungsrahmen benutzen. Das will ich jedoch nicht glauben. Ich höffe mir kann hier in diesem Forum jemand erklären wie ich diese Problem beseitigen kann, oder zumindest wie es entsteht. Vielen Dank schonmal Phillip |
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#2 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Join Date: 06/14/05
Posts: 6,080
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welches Negativformat, welche Bühne und welche Optik verwendest du?
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http://www.scheffner-foto.de |
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#3 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Join Date: 03/07/05
Posts: 496
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hallo
die Masken des Ic sind oft minimal größer als das Negativ.... dann gibt es sozusagen einen schwarzen Rand.... entweder du nimmst eine passgenaue oder eine minimal kleinere als das belichtete Negeativ... aber das hängt auch von der Kamera ab...pder du nimmst einen Rahmen... am besten, du zeigtst ein Bildbeispiel |
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#4 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Join Date: 11/19/05
Posts: 287
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Phillip,
das ist in einem gewissen Umfang völlig normal, weil der Lichtstrahl des Objektives nicht messerscharf an den Rändern abbricht sondern streut. Nimm eine Taschenlampe, stelle den Strahl scharf auf eine Vorlage und Du wirst den gleichen Effekt sehen. Deshalb verwendet man ja die Maskenrahmen, um eine saubere Trennung zu erzielen. Lediglich wenn man das Papier vollformatig belichtet (d.h. ohne weissen Rand) kann man auf den Maskenrahmen verzichten. Es könnte u.U. auch sein, dass die Blendenlamellen des Objektivs schon sehr stark abgerieben sind und reflektieren. Das würde den Effekt verstärken, würde allerdings auch den Gesamtkontrast deutlich verringern. Aber das könntest Du kontrollieren, die Lamellen wären dann nicht mehr ganz schwarz, sondern das blanke Metall würde stark durchscheinen. In dem von Gebhardt angeführten Fall, dass die Negativbühne geringfügig größer wäre als das Negativ, hättest Du einen scharfen Schwarzen Rand um das Bild. Das ist ja bei Dir nicht der Fall, wenn ich das richtig verstanden habe. Also nochmal: Einen Abzug mit klar abgegrenztem weißem Rand kannst Du nur mit einem Maskenrahmen sauber hinkriegen. Gruß, Harald |
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#5 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Join Date: 01/19/08
Posts: 6
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hier seht ihr das projizierte bild. die ganze maske. links sieht man meinen finger ins bild kommen und unterhalb den schatten, den er wirft. ich hoffe man erkennt das um die projektion aufallende licht. der besagte schein.
es geht mir nicht um den schwarzen rand, der entsteht wenn das negativ kleiner ist, als die maske, sondern um die belichtung ausserhalb dessen. ich verwende eine standart kleinbildmaske negativformat: kleinbild optik: focotar f=5cm , t=4,5 |
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#6 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Join Date: 01/19/08
Posts: 6
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noch was.....dieser schein entsteht nicht durch irgendwelches streulicht, oder fremdlicht, sonder wird von der optik auf die grundplatte geworfen.
vielen dank schon mal für die antworten. |
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#8 (permalink) | |
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Neuer Benutzer
Join Date: 01/19/08
Posts: 6
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Quote:
es ist also nicht möglich ein vollformatigen abzug zu machen ohne das mir der weisse randbereich im papier durch diese belichtung leicht vergraut? ich habe schon einige abzüge in dieser grösse (da fällt es ja auch mehr auf) gesehen die den negativrand hatten und dieser rand aus ausblutete, also leicht scheinte, nach diesem ausblutendem bereich jedoch strahlend weiss waren. vielen dank schon mal an alle |
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#9 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Join Date: 11/19/05
Posts: 287
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Philip,
mit welcher Blendeneinstellung arbeitest Du ? Du solltest auf jeden Fall mal auf Blende 8 abblenden, bei 40x60 besser noch weiter abblenden ! Harald Last edited by m6harry : 01/19/08 at 02:46 AM. |
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#11 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Join Date: 11/19/05
Posts: 287
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Quote:
Bei großen Abzügen, wo eine entsprechend lange Belichtungszeit benötigt wird zeigt sich die Verschleierung bzw. das Randstreulicht natürlich viel stärker als bei kleinen Abzügen. Um das haarscharf ohne Rahmen hinzukriegen bräuchte man ja ´nen Laserstrahl zum Belichten. (gibt es übrigens auch - Laser-Belichtungsmaschinen). Ich checke das morgen noch mal an meinen Vergrößerern, sieh Du Dir doch mal die Blendenlamellen an, ob die verschlissen sind. so, ich schalt die Kiste jetzt aus ! Gruß, Harald |
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#13 (permalink) | |
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Neuer Benutzer
Join Date: 01/19/08
Posts: 6
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Quote:
es sein. mit welcher blende arbeitest du? du benutzt nur den maskenrahmen oder? hast jedoch etweder eine leica oder ein kleiner maske (da keine schwarzen ränder) danke soweit werde es mal mit blende 8 oder höher versuchen, jedoch glaube ich dass bei entsprechend zunehmenrder belichtungszeit sich das ja nichts nimmt oder? gute nacht |
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#14 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Join Date: 06/14/05
Posts: 6,080
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..wozu weiter abblenden?..
..das Objektiv hat bei 5,6-8 die größte Auflösung und Schärfe!....Die Maske ist welches Format?...23x35...oder die ganz seltene 25x37...?..auf dem Foto schaut es wie 4x4 aus... ....der Kondensor runtergedreht?..Grüße, Jan
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#15 (permalink) | |
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Posts: n/a
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Wenn das Laborfoto bei eingesetzter Maske mit abgesenktem Halbkondensor gemacht ist - grauenvoll. Da strahlen ja sogar die roten Bildfenster ins Bild! Keine Reflektion von oben??? Bei Großvergrößerungen schon denkbar. Wenns bei kleineren Formaten auftritt - dann ists eben kaum die Ursache. Also: Wenn die Blendenlamellen "abgenuckelt" sind, dann müßten sich Lackreste zwischen den Linsen finden. Wenn das Objektiv aber schon so weit beansprucht ist, dann ist es mit der Frontlinse meist auch nicht weit her. Da hilft dann nur ein neues Objektiv, weg mit dem Scherben! Insbesondere bei den heutigen Gebrauchtpreisen ist ein modernes gut erhaltenes Schneider-Objektiv erkennbar besser als ein altes abgenuckeltes Focotar.. Ich hatte erheblichen Frust mit Überstrahlungen im Bild. Den Vergrößerer hatte ich bei einer Laborauflösung billig "geschossen". Die Lackreste wurden zwischen den Linsen entfernt, das hat praktisch gahnix gebracht. Ich habe viel Arbeit ohne entsprechenden Erfolg gehabt. Damals - fast 30 Jahre her - habe ich mir ein Schneider Componon 4/50mm neu gekauft - und alles war Super. Der Focomat ließ sich auf das Schneider Objektiv problemlos justieren. Versuchs mal mit einem anderen Objektiv, wie es dann aussieht. Allerdings - wenn weiße Ränder neben dem Negativbild mit projeziert werden, gibt es immer mehr Probleme, als wenn ein Negativ klar abgegrenzt wird. Die Negative sind erkennbar unterschiedlich groß - bei Tele ist der Rand deutlich größer als bei einem Weitwinkelobjektiv. Als der Focomat V 35 herauskam, bin ich auf den umgestiegen, der hat verschiebbare Masken. Ein großer Fortschritt. LG LF Last edited by Leicas Freund : 01/19/08 at 10:30 AM. |
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#16 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Join Date: 03/07/05
Posts: 496
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vielleicht liegt es an der Beschaffenheit der Linsen - sodaß Streulicht ensteht, sind sie klar? sind sie vergütet?
probier mal eine neue Linse aus, dann halt ohne Autofocus, aber das würde dann erklären, onbs an der Linse liegt |
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#17 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Join Date: 06/14/05
Posts: 6,080
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Hallo Leicas Freund,
grundsätzlich schon, aber das Focomat nicht... Testbericht "modern photography" .........es wird ihnen auffallen, das die beste Blende bei 5,6 liegt und das spricht Bände für die optische Güte dieses Objektives..... .mit einer Kornlupe ist es auch schön zu sehen, wie bei 11 die Beugung die Schärfe runter setzt. Grüße, Jan
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#18 (permalink) | |
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Posts: n/a
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Quote:
Ich meine, den Test kenne ich. Gabs da nicht ein Focotar II ? Doch wie alt ist der Scherben - aus den 50ern? Ich habe mich zuerst an den beschriebenen Mängeln orientiert. Und um die einzugrenzen Und ich hatte nicht 11 empfohlen, sondern 8/11, das mach hier schon einiges aus. Kisselbach empfielt beim Reprovit - beim "alten" Focotar 50 Blende 11 - das wäre auch nicht generell so ganz mein Geschmack. LG LF |
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#19 (permalink) | |
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Posts: n/a
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Quote:
Doch entgegen den Aussagen von Leitz paßt wohl generell ein 50er von Schneider an den Focomat IC - Justage recht einfach. Die gibt es spottbillig gebraucht in bestem Zustand. Ich habs mit einem 4/50 vor 30 Jahren so gemacht - Problem behoben, super. Andererseits - ich hatte als Schüler einen Vorkriegs-Valoy, mit dem ich auch später noch lange vergrößert habe. Der hatte ein unvergütetes Tessar 75mm aus Jena. Sogar das Objektiv war entschieden besser als ein runtergejuckeltes Focotar 50. LG LF Last edited by Leicas Freund : 01/19/08 at 03:50 PM. |
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#20 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Join Date: 10/14/02
Posts: 1,173
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Hallo LF,
das musst Du mir mal erklären, was ist ein "runtergejuckeltes" Focotar ist. Außer der Blende gibt es da doch nichts, was beweglich ist. Oder meinst Du eine zerkratzte Frontlinse? Das könnte in diesem Fall allerdings zutreffen. Das diffuse Streulicht in diesem Beispiel entsteht ganz eindeutig UNTER der Negativmaske, also IM Objektiv. Heißt: Nebel auf den inneren Linsenflächen oder Schmutz auf der Hinterlinse (sehr häufig / klassisscher Staubfänger) oder verkratzte / verschmierte Frontlinse oder auch Pilzbefall. Letzteres ist nicht unüblich, da die Geräte oft jahre- wenn nicht jahrzehntelang in relativ feuchter Laboratmosphäre gestanden haben. In all diesen Fällen, von der einfachen Reinigung der Hinterlinse mal abgesehen, hilft tatsächlich nur ein Austausch des Objektives. Dabei wäre mir ein Focotar genauso lieb wie ein Componon (ggf. sogar S oder APO oder HM) oder Rodagon (APO). Was einem halt so bei ebay gerade über den Weg läuft. Mit Sicherheit billiger wie eine wie auch immer geartete Reparatur des aktuellen Streulichtglases. Herzlichen Gruß Friedhelm |
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