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Old 01/17/08, 09:23 PM   #1 (permalink)
Benutzer
 
Join Date: 11/26/07
Posts: 35
Default Belichtungsmesser an der M6 schlecht. Warum?

Sehr häufig lese ich hier, dass der Belichtungsmesser in/an der M6 als ein Rückschritt gegenüber jenem in der M5 und auch gegenüber dem Aufsatzbelichtungmesser Leicameter für M3 und M2 anzusehen wäre.

Zitat: Bei der M 6 wars allerdings ein herber Rückschritt, da habe ich verklärte Sehnsucht nach meinem Leicameter MR bekommen,

Warum ist das so? Was ist an der M6 bezüglich der Belichtung so viel schlechter?
MiLe is offline   Reply With Quote
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Old 01/17/08, 09:45 PM   #2 (permalink)
Erfahrener Benutzer
 
Lichtmaler's Avatar
 
Join Date: 08/29/07
Location: Konstanz
Posts: 191
Default AW: Belichtungsmesser an der M6 schlecht. Warum?

Ich glaub die Nachricht liest du vielleicht oft, aber immer nur vom gleichen Autor! Der findet ja nur die F100 Zeitgemäss und fotografiert mit der M5 ;-)

Ich bin mit meinem Belichtungsmesser an der M6 (TTL) zufrieden!

lg

Karsten
Lichtmaler is offline   Reply With Quote
Old 01/17/08, 10:02 PM   #3 (permalink)
lll
Erfahrener Benutzer
 
Join Date: 10/14/02
Posts: 1,173
Default AW: Belichtungsmesser an der M6 schlecht. Warum?

Ich komm´ mit der M6 mindestens so gut klar wie mit der M5. Der Leicameter ist dagegen Murks, zumindest was die Arbeitsabläufe beim Fotografieren angeht. Dass Leicas Freund kein Freund der Leica M6 war, wissen wir alle hinlänglich - verunsichern muss einen das nicht.

Friedhelm
lll is offline   Reply With Quote
Old 01/18/08, 01:19 AM   #4 (permalink)
Erfahrener Benutzer
 
eckart's Avatar
 
Join Date: 02/24/06
Location: Berlin
Posts: 2,672
Default AW: Belichtungsmesser an der M6 schlecht. Warum?

Hallo,
ich kenne den Belichtungsmesser der M5 nicht durch persönlichen Gebrauch, habe aber eine Leica CL, die zumindest von der Mechanik einen vergleichbaren Beli mittels einer eingeschwenkten CDS-Zelle hat.
Dieser ist im Vergleich zur M6, die ich auch benutze und sehr schätze, etwas kongreter in seiner gefühlten Abmessung. Der Selektivspot(blödes Wort) ist bei der M6 etwas größer und ist an den Rändern, nicht so scharf getrennt, wie es bei der eingeschwenkte Zelle sein kann, da er nur über Reflektion gemessen wird. So ist mein Eindruck und so erkläre ich mir das.
Aber im Gebrauch ist die M6 ein prima Arbeitsgerät und hat Dank der Silizium-Blue-Zelle eine größeren Messbereich und reagiert bei wenig Licht deutlich schneller als die CDS-Zelle.
__________________
Grüße
Eckart

Last edited by eckart : 01/18/08 at 01:24 AM.
eckart is offline   Reply With Quote
Old 01/18/08, 01:43 AM   #5 (permalink)
Erfahrener Benutzer
 
Join Date: 03/02/07
Location: linksrheinisch
Posts: 475
Default AW: Belichtungsmesser an der M6 schlecht. Warum?

Der Belichtungsmesser der M5 hat zwar ein kleineres Messfeld, ist aber bei Gegenlicht oder starken Lichtquellen im Bild unbrauchbar. Da ist die M6, obwohl eher integral, besser. So lange man keine Brille zum ablesen braucht, ist der Leicameter sehr gut. Man kann messen, ohne die Kamera ans Auge zu nehmen. Mich behindert er beim Suchereinblick. Am besten, man braucht keinen Belichtungsmesser.
m4-2 is offline   Reply With Quote
Old 01/18/08, 08:05 PM   #6 (permalink)
Erfahrener Benutzer
 
stefan_w's Avatar
 
Join Date: 10/27/02
Posts: 472
Default Belichtungsmesser an der M6 schlecht. Warum?

Ich kann auch nur bestätigen, dass der Belichtungsmesser -zumindest bei meiner- M6 TTL unproblematisch ist. Fehlbelichtete Aufnahmen sind eine Ausnahme und liegen dann eher an meiner eigenen Schuld, weil ich einen falschen Meßpunkt gewählt habe
__________________
Wer fotografiert, sieht einfach mehr im Leben!
stefan_w is online now   Reply With Quote
Old 01/18/08, 08:27 PM   #7 (permalink)
Erfahrener Benutzer
 
poseidon's Avatar
 
Join Date: 01/21/05
Location: Hessen ( an der Lahn )
Posts: 3,016
Default AW: Belichtungsmesser an der M6 schlecht. Warum?

Quote:
Originally Posted by MiLe View Post
Sehr häufig lese ich hier, dass der Belichtungsmesser in/an der M6 als ein Rückschritt gegenüber jenem in der M5 und auch gegenüber dem Aufsatzbelichtungmesser Leicameter für M3 und M2 anzusehen wäre.

Zitat: Bei der M 6 wars allerdings ein herber Rückschritt, da habe ich verklärte Sehnsucht nach meinem Leicameter MR bekommen,

Warum ist das so? Was ist an der M6 bezüglich der Belichtung so viel schlechter?

Hi,
lass Dich nicht beirren,
erstens hat die M5 noch die alten Messzellen, die mit der Zeit altern und so recht teuere Reparaturen nach sich ziehen.
Und der Beli der M6 ist doch nach einer gewissen Einarbeitungszeit recht gut zu bedienen.
Wogegen der alte LEIAMETER zu seiner Zeit zwar brauchbar war, aber gegen den der M6 doch gar nicht vergleichbar ist.
Natürlich ist die gesamte Bedienung einer "M-Kamera" erst einmal zu erlernen, und genauso ist es auch mit der Belichtungsmessung,
das ist eben keine reine Automatik, sondern auch ein wenig "Können" des Fotografen, der manuell mit dem Auge erfassen muss, welcher Punk im Bild, der neutrale Messpunkt ist.
Ich halte dies auch bei den DSLR egal welcher Marke so, mache eine Punktmessung irgendwo im Motiv, und nehme diese zum Foto und nicht was eine Automatik vorgibt.

Gruß
Horst
poseidon is offline   Reply With Quote
Old 01/19/08, 11:34 AM   #8 (permalink)
Erfahrener Benutzer
 
zacher69's Avatar
 
Join Date: 09/21/07
Posts: 344
Default AW: Belichtungsmesser an der M6 schlecht. Warum?

und wenn du dem Beli der Kamera nicht vertrauen möchtest dann kauf dir einen Hand Beli, der Lichtmessung macht
zacher69 is offline   Reply With Quote
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Old 01/19/08, 11:43 AM   #9 (permalink)
Leicas Freund
 
Posts: n/a
Default AW: Belichtungsmesser an der M6 schlecht. Warum?

Quote:
Originally Posted by Lichtmaler View Post
Ich bin mit meinem Belichtungsmesser an der M6 (TTL) zufrieden!
Die Frage bezog sich nicht auf die M6 TTL, sondern auf die M 6 - und meine Bemerkung ebenfalls an anderer Stelle auf die M 6.
Quote:
Originally Posted by poseidon View Post
Natürlich ist die gesamte Bedienung einer "M-Kamera" erst einmal zu erlernen, und genauso ist es auch mit der Belichtungsmessung,
das ist eben keine reine Automatik, sondern auch ein wenig "Können" des Fotografen, der manuell mit dem Auge erfassen muss, welcher Punk im Bild, der neutrale Messpunkt ist.
Ich halte dies auch bei den DSLR egal welcher Marke so, mache eine Punktmessung irgendwo im Motiv, und nehme diese zum Foto und nicht was eine Automatik vorgibt.
Das Können, gestehst Du mir das zu?
Ich kurbel auch an den Nikonen immer noch an allen Hebeln rum - Automatik ist mir ziemlich fremd.
Einen neutralen "Meßpunkt" zu erfassen - das macht man in kritischen Fällen bei einer "Spotbelichtungsmessung" - das mache ich auch bei den Nikonen.
In meiner sehr großen Original Benser Tasche zur Leicaflex SL2 und SL2 mot (Sonderanfertigung) habe ich hinter den Köchern eine Kodak-Graukarte, die ich zum "neutralen Anmessen" in sehr kritischen Fällen mit einem Griff herausholen kann. Doch diese in 30 Jahren höchstens 10x zum Anmessen gebraucht, vermutlich seltener.
Quote:
Originally Posted by MiLe View Post
Warum ist das so? Was ist an der M6 bezüglich der Belichtung so viel schlechter?
Noch einmal für den Frager meine Erfahrung mit (ehemals) meiner M 6 von 1984:
Der Belichtungsmesser ist wesentlich unübersichtlicher als der bei der M 5 - auch bezüglich der Drehrichtung.
Verschlußzeiten kann man nicht ablesen, und wenn man zu weit außerhalb der richtigen Werte liegt, dann zeigt er gahnix mehr an.
Das Drehrad der M6 ist kümmerlich, man muß mit 2 spitzen Fingern von oben greifen, zur Messung am Auge schlecht geeignet.

Erst muß man den Belichtungsmesser aktivieren, nach kurzer Zeit verlischt dann wieder die Anzeige. Da ist das etwaige Problem der Trägheit der CdS - Zelle völlig nachgeordnet. Das war für mich nie ein Problem - extremen Helligkeitsschwankungen wird die Zelle in der Regel nicht ausgesetzt (wenn man nicht den Himmel anmisst) - und wenn, dann wartet man kurz - kürzer ist die Zeit als das Fummeln, wenn denn der Belcihtungsmesser der M6 mal wieder sich überhaupt nicht meldet, da man nun außerhalb seiner "Reaktion" misst.

Ein Batterietest - wie macht man den bei der M 6?
Und die 1. Batterie - die war sofort leer - einmal in der Tasche ein ganz leichter Druck auf den Auslöser, und die Batterie wurde leergezogen. Ein entsprechender Warnhinweis fehlte in der Anleitung (nur indirekt im Fließtext) - erst sehr viel später hat man die "Aus" Stellung zugefügt.

Daß die M 6 zu dem noch nicht einmal "blitztechnisch" auf dem Stand der Minolta CLE von 1980 war, ist ein Ärger, der besonders aufstößt.

Die M5 ist heute längst nicht mehr Stand der Technik, doch allemal besser als die M6.
LG
LF

Last edited by Leicas Freund : 01/19/08 at 12:19 PM.
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Old 01/19/08, 12:45 PM   #10 (permalink)
Erfahrener Benutzer
 
poseidon's Avatar
 
Join Date: 01/21/05
Location: Hessen ( an der Lahn )
Posts: 3,016
Default AW: Belichtungsmesser an der M6 schlecht. Warum?

Quote:
Originally Posted by Leicas Freund View Post
Das Können, gestehst Du mir das zu?
Ich kurbel auch an den Nikonen immer noch an allen Hebeln rum - Automatik ist mir ziemlich fremd.
Einen neutralen "Meßpunkt" zu erfassen - das macht man in kritischen Fällen bei einer "Spotbelichtungsmessung" - das mache ich auch bei den Nikonen.
In meiner sehr großen Original Benser Tasche zur Leicaflex SL2 und SL2 mot (Sonderanfertigung) habe ich hinter den Köchern eine Kodak-Graukarte, die ich zum "neutralen Anmessen" in sehr kritischen Fällen mit einem Griff herausholen kann. Doch diese in 30 Jahren höchstens 10x zum Anmessen gebraucht, vermutlich seltener.
Hi,
dass mit "dem Können" war jetzt mit Sicherheit nicht auf Dich gemünzt,
ich denke mal Du hast auch zu Zeiten Deine Hausaufgaben machen müssen,
als es noch keine Programmautomatik gegeben hat.
Hatte immerhin den Vorteil, dass man auch heute noch weiß was man tut, ohne überhaupt
darüber groß nachdenken zu müssen.
Aber wem sage ich dass ???
Gruß
Horst
poseidon is offline   Reply With Quote
Old 01/19/08, 01:10 PM   #11 (permalink)
Leicas Freund
 
Posts: n/a
Default AW: Belichtungsmesser an der M6 schlecht. Warum?

Quote:
Originally Posted by poseidon View Post
dass mit "dem Können" war jetzt mit Sicherheit nicht auf Dich gemünzt, ich denke mal Du hast auch zu Zeiten Deine Hausaufgaben machen müssen,
als es noch keine Programmautomatik gegeben hat. Hatte immerhin den Vorteil, dass man auch heute noch weiß was man tut, ohne überhaupt darüber groß nachdenken zu müssen.
Aber wem sage ich dass ???
Tja - meine diesbezüglichen Hausaufgaben habe ich mit der Vogtländer Avus gemacht. Mühselig, aber es lernt.
Meine Hausaufgaben mit der Programmautomatik - die werde ich nicht mehr schaffen.
Dazu muß/müßte ich mich richtig zwingen - ebenso wie zur Integralmesseung.
Ein Alter Esel kommt nicht mehr aus seinem Trott
LG
LF

Last edited by Leicas Freund : 01/19/08 at 01:13 PM.
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Old 01/19/08, 01:29 PM   #12 (permalink)
JAL
Erfahrener Benutzer
 
Join Date: 11/28/07
Posts: 165
Default AW: Belichtungsmesser an der M6 schlecht. Warum?

Quote:
Originally Posted by MiLe View Post
Sehr häufig lese ich hier, dass der Belichtungsmesser in/an der M6 als ein Rückschritt gegenüber jenem in der M5 und auch gegenüber dem Aufsatzbelichtungmesser Leicameter für M3 und M2 anzusehen wäre.
Lieber MiLe!

Diese These wird hier eigentlich nur von einem Forenten propagiert, dafür aber umso heftiger und umso häufiger. Die Gründe könnten in der Psyche der betreffenden Person liegen. Vielleicht hat sie auch ein Trauma, ausgelöst durch die Produktionseinstellung der M5 und der Leicaflex SL2, davongetragen. Oder eine andere tiefe persönliche Enttäuschung war der Auslöser. (Suche in diesem Zusammenhang einmal nach dem Schlagwort "Zinkfrass" hier im Forum).

Wie dem auch sei, ich habe mit sämtlichen Systemen selber schon fotografiert (Belichtung gemessen) und finde keines davon wirklich unbrauchbar:

1. Metrawatt Leicameter MC (Aufsteck-Beli, gekuppelt mit Zeitenrad, Selenelement)
Zweifellos das Gerät mit den meisten Nachteilen (sehr großer Meßwinkel von ca. 60 Grad, geringer Meßumfang, langsames Ansprechverhalten, nach Ausmessen sehr heller Umgebungen zeitlich begrenzte Blindheit, d.h. eine unmittelbar anschliessende Messung in dunkler umgebung liefert Fehlmessungen, Meßzelle altert durch Oxidation und wird daher nach ca. 20 bis 40 Jahren unbrauchbar) und einem gewaltigen Vorteil (das Gerät benötigt keine Batterie).
Fazit: brauchbar aber bei weitem nicht ideal.

2. Metrawatt Leicameter MR (Aufsteck-Beli, gekuppelt mit Zeitenrad, CdS-Widerstand)
Vorteile gegenüber MC: größerer Meßumfang (umschaltbar in zwei Stufen), schnelleres Ansprechverhalten, Meßwert kann gespeichert werden, enger Meßwinkel von 30 Grad - entspricht dem Sucherrahmen für 90 mm Objektive, und kann daher sehr gezielt genutzt werden.
Nachteile: braucht Batteriestrom.
Fazit: Mit diesem Gerät kann ich (z.B. auf einer M4) sehr gut leben.

3. Voigtländer VC-Meter (und VC-Meter II) (Aufsteck-Beli, ungekuppelt, Silizium-Diode)
Vorteile: Der modernste Aufsteckbelichtungsmesser für die Leica M. Meßtechnik entspricht dem heutigen Stand der Technik, Meßwertspeicherung, Lichtwaage mit 3 LEDs statt Zeigerinstrument erleichtert das Abgleichen, Meßwinkel 30 Grad, klein und elegant. Einzige Nachteile: kuppelt nicht mit dem Zeitenrad und braucht Batteriestrom.
Fazit: idealer und technisch weiterentwickelter Ersatz für die beiden (nicht mehr produzierten) Leicameter.

4. Leica M5
Vorteile: hervoragend funktionierende, sehr selektiv messende Innenmessung.
Nachteile: technisch kompliziert umgesetzte Lösung mit großem Platzbedarf in der Kamera (Meßzelle wird zur Messung auf einem beweglichen Träger in den Strahlengang des Objektivs geschwenkt). Anzeige per Zeigerinstrument ist empfindlicher gegen Stoß oder Schlag als LED-Anzeige).
Fazit: prima Sache, wenn man sich nicht an der großen Kamera mit ihrem gewöhnungsbedürftigen Design stört.

5. Leica M6
Vorteile: elegante Umsetzung einer Innenmessung für das klassische Leica M-Gehäuse, selektive Messung
Nachteile: in meinen Augen keine nennswerten.
Fazit: Ich kann LFs Kritik nicht nachvollziehen.

6. Leica M6 TTL ff.
wie bei M6, jedoch durch Anzeige per Lichtwaage mit 3 LEDs (M6: nur 2 LEDs) schnellerer und sichererer Abgleich möglich, an M6 TTL und M7 logischere Drehrichtung und bessere Zugänglichkeit des Zeitenrades (nicht bei MP).
Fazit: optimal

Also gibt es eigentlich keinen Grund zu verzweifeln. Für jedes Modell der Leica M gibt es mindestens eine gut funktionierende Lösung, ganz egal was LF davon hält!
__________________
Back to the roots:

Was ist schon eine Gummibärchendose und ein Linsenputztuch von Leica gegen echte Leitz Produkte?
Habe 53 Leitz Aktenordner! (Original-Zustand, unrestauriert, sehr schöne Patina)
JAL is offline   Reply With Quote
Old 01/19/08, 02:25 PM   #13 (permalink)
Leicas Freund
 
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Default AW: Belichtungsmesser an der M6 schlecht. Warum?

Quote:
Originally Posted by JAL View Post
Nachteile: technisch kompliziert umgesetzte Lösung mit großem Platzbedarf in der Kamera (Meßzelle wird zur Messung auf einem beweglichen Träger in den Strahlengang des Objektivs geschwenkt). Anzeige per Zeigerinstrument ist empfindlicher gegen Stoß oder Schlag als LED-Anzeige).
Die Außen-Maße der M 5 wurden schon etwa 1960 festgelegt, für einen Selen-Außen-Belichtungsmesser. Es ist falsch, daß der Belichtungsmesser einen so großen Platzbedarf hat, der die größeren Außenmaße bestimmte - die Leica CL, die im wesenlichen mit der gleichen Meßmethode arbeitet, ist die kleinste Messsucher-Leica überhaupt.

Und was Du an der M6 TTL hervorhebst, das bietet im Prinzip die M 5, nicht die M 6. Und die TTL-Blitzmessung wäre 1984 für die M 6 ein Muß für Leitz gewesen, wenn die muckelige Minolta CLE es schon hatte. Die auch noch kompakter als die M 6 war.
Und dies nicht allein wegen der E-Messer-Basis.
Und bei der CL ist der Schwachpunkt bei Stoß nicht der Belichtungsmesser, sondern der Entfernungsmesser.

Und Dein Ruhmeswort auf die robustere LED-Anzeige bei der M6 berücksichtigt eines nicht - die Anzeige der M 5 zeigte, aufgezogen, immer Informationen (die andere Kameras bei Aktivierung mit LEDs lieferten), die M 6 nicht. Und mit dem Belichtungsmesser der M 5, mit der M5 überhaupt, hatte ich nie Probleme - die M 6 allerdings mußte kurz nach dem Kauf wieder heim.

Und Zinkfraß nach 15 Jahren muß nicht sein - Leica führte das auf die "falsche" Aufbewahrung in Ledertaschen zurück - nicht sehr überzeugend das Argument.
Das hat die M 5 nach 35 Jahren noch nicht.

Das Fazit Deiner Ausführungen wäre doch vermutlich, sich nach einer M6 TTL umzusehen, wenn man denn eine M6 sich zulegen möchte - oder?
LG
LF

Last edited by Leicas Freund : 01/19/08 at 02:39 PM.
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Old 01/19/08, 02:56 PM   #14 (permalink)
Erfahrener Benutzer
 
Leica(at)Palatinate's Avatar
 
Join Date: 09/15/06
Location: Black Forest
Posts: 275
Default Re: AW: Belichtungsmesser an der M6 schlecht. Warum?

Quote:
Originally Posted by Leicas Freund View Post
... Es ist falsch, daß der Belichtungsmesser einen so großen Platzbedarf hat, der die größeren Außenmaße (M5) bestimmte ...
Man muss sich nur einmal die Innenskizze der M5 anschauen, um zu sehen, dass die Mechanik des Bel.messers der M5 die Aussenmasse bestimmt. Ausserdem hat es auch schon Osterloh so in seinem Buch beschrieben.

Mein persoenliches Urteil: Diese Mechanik mag zwar funktional sein, ist aber ein Krampf! Wenn sich was nicht bewegt, kann es auch nicht so schnell kaputt gehen. Je einfacher, desto besser.

Gruss, Hermann
Leica(at)Palatinate is offline   Reply With Quote
Old 01/19/08, 03:10 PM   #15 (permalink)
Leicas Freund
 
Posts: n/a
Default AW: Re: AW: Belichtungsmesser an der M6 schlecht. Warum?

Quote:
Originally Posted by Leica(at)Palatinate View Post
Man muss sich nur einmal die Innenskizze der M5 anschauen, um zu sehen, dass die Mechanik des Bel.messers der M5 die Aussenmasse bestimmt. Ausserdem hat es auch schon Osterloh so in seinem Buch beschrieben.
Was Osterloh beschrieben hat, das weiß ich nicht, doch die Maße, insbesondere die Höhe, der Leica M 5 sind bereits gut 10 Jahre vorher festgelegt. Das zeigen einige Versuchmodelle mit Selen-Belichtungsmesser. Und das zeigt der "hohe" Visoflex III, der 1963 auf den Markt kam und etwa 1960/61 für die "neuen" M - Maße konzipiert war, schon lange vor der Konzeption der M 5 mit der Hebelmessung.
Der Belichtungsmesser wurde in vorgegebenen Maße eingebaut - daß es sehr kompakt geht, zeigt die CL.
Quote:
Originally Posted by Leica(at)Palatinate View Post
Mein persoenliches Urteil: Diese Mechanik mag zwar funktional sein, ist aber ein Krampf! Wenn sich was nicht bewegt, kann es auch nicht so schnell kaputt gehen. Je einfacher, desto besser.
Am meisten bewegt sich der Verschluß bei der Leica - und der gilt auch als recht unproblematisch
Nochmals gesagt: Die M 5 war 1984 nicht mehr Stand der Technik - nach 13 Jahren nicht ungewöhnlich, und wenn man dann noch die überlange Entwicklungszeit berücksichtigt, auch nicht ungewöhnlich. Doch die M 6 erreichte nicht die Qualitäten der M5 - so mein Argument - sie entsprach nicht dem, was von einer Spitzenkamera 4 Jahre nach der Minolta CLE zu erwarten war.
Vieles wurde dann bei der M6 TTL mit langer Verspätung ausgebügelt, was eigentlich schon 1984 hätte gebracht werden müssen..
LG
LF

Last edited by Leicas Freund : 01/19/08 at 03:18 PM.
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Old 01/19/08, 03:29 PM   #16 (permalink)
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telewatt's Avatar
 
Join Date: 06/14/05
Posts: 6,080
Default AW: Re: AW: Belichtungsmesser an der M6 schlecht. Warum?

Quote:
Originally Posted by Leicas Freund View Post

Am meisten bewegt sich der Verschluß bei der Leica - und der gilt auch als recht unproblematisch

LG
LF


..der war gut..
__________________
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Old 01/19/08, 03:36 PM   #17 (permalink)
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Tim Delbeck's Avatar
 
Join Date: 07/10/06
Posts: 910
Default AW: Belichtungsmesser an der M6 schlecht. Warum?

bei mir bewegt sich hauptsächlich die vitrinentür. ab und zu ein tröpfchen nähmaschinenöl - alles geräuschlos wie am ersten tag. wunderbar!
__________________
Przepraszamy, ta wersja językowa jest jeszcze niedostępna.

Diese sprachliche Version ist noch unzugänglich.
Tim Delbeck is online now   Reply With Quote
Old 01/19/08, 04:38 PM   #18 (permalink)
Erfahrener Benutzer
 
andrlik_mischa's Avatar
 
Join Date: 09/25/02
Location: Graz
Posts: 512
Default AW: Belichtungsmesser an der M6 schlecht. Warum?

Was den M-Leicas punkto Belichtungsanzeige fehlt ist die Anzeige
wie im manuellen Modus bei R8/R9!

Ein Lichtwert über/unter dem Mittelwert ist eindeutig zu wenig!
Wann wird man das bei Leica endlich begreifen???
Vorschläge haben wir schon genug geliefert ...

Gruß Mischa
__________________
:) smile and the world smiles with you :)

LFI-Ausstellung
LFI-Galerie
andrlik_mischa is offline   Reply With Quote
Old 01/19/08, 05:01 PM   #19 (permalink)
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telewatt's Avatar
 
Join Date: 06/14/05
Posts: 6,080
Default AW: Belichtungsmesser an der M6 schlecht. Warum?

Quote:
Originally Posted by nasenbaehr View Post
Komisch das trotz aller Unzulänglichkeiten der M6 und deren Belichtungsmessung so viele gute unwiederbringliche Bilder von Top Fotografen entstanden sind die Bestandteil von Museen und Galerien wurden.
Es wird endlich Zeit das man diesen Fotografen sagt mit was für einer "miesen" Kamera sie diese Werke geschaffen haben.
Oder haben sie sich einfach nur auf ihr gutes Auge verlassen und der Rest war ihnen Sch...egal.
Wann geht ihr fotografieren anstatt zu diskutieren?

Gruß aus Buxtehude
wenn ich Bilder anschauen möchte gehe ich ins Museum ..wenn ich Bilder machen möchte zum fotografieren...und zum diskutieren ins Forum...

Ich glaube das kann jeder selber entscheiden, wann er was macht, oder?...

Grüße,
Jan

zu spät gelöscht, dein Beitrag ist schon kopiert!...
__________________
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telewatt is offline   Reply With Quote
Old 01/19/08, 09:19 PM   #20 (permalink)
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Join Date: 11/26/07
Posts: 35
Default AW: Belichtungsmesser an der M6 schlecht. Warum?

Danke für die Hinweise. Ich habe die Unterschiede jetzt verstanden.
Kaum hat man eine M, will man noch eine.
MiLe is offline   Reply With Quote
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