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Old 25.06.2009, 18:15   #12 (permalink)
fth
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Default AW: Ratlos: kleine gute Reisekamera: PEN / GH1 / Oly 420

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Originally Posted by alex68 View Post
Die Wahl in Bezug auf die E420 bezog sich darauf, dass das Leica 14-150 ja einen Stabi hätte. Das 18-180 hatte ich bislang wegen der "36mm" Anfangsbrennweite ignoriert. Vielleicht sollte ich es doch nochmal (dann 520/620) und in Tateinheit zum 9-18er anschauen.

Ich möchte aber fast behaupten, z.B. das Panasonic 7-14er (und bis 18mm auch das 14-140) bildet besser ab (zu klar teurerem Preis). Vielleicht schon schöngerechnet in der Kamera?

Hat jemand eigentlich Erfahrung mit dem Leica 14-150? Ich würde mich ggfs. auch offline gerne mal mit ihm (und "Orginalbildern) austauschen. Denn irgendwie habe ich im Netz nicht wirklich was gefunden. Die Optik scheint fast nicht im Einsatz.
Hallo Alex,

deine Überlegung mit dem Stabi-losen Gehäuse und dem bildstabilisierten Objektiv ist zwar richtig, aber auch richtig teuer.
Nachdem ich beide Objektive aus der Praxis (und dem Labortest) kenne, würde ich mir für rund 500 Euro das nicht stabilisierte Oly-Zoom 18-180 mm zulegen und einen Teil des beim 14-150er Zoom fälligen Mehrbetrags lieber in ein stabilisiertes Geäuse stecken. Daher die Empfehlung mit der E-520 oder besser noch E-620.
Optisch nehmen sich die beiden Zooms nichts, auch wenn das Oly-Zoom noch einen Tick besser im Labor abgeschnitten hat. Zwei Dinge sind noch erwähnenswert: Das Oly-Zoom ist das kompaktere Zoom von beiden. Es kommt mit einem 62 mm-Filtergewinde aus; das Leica verlangt nach 72-mm-Filtern. Das Oly-Zoom kannst du in seiner kürzesten Brennweite mit einem kleinen Schiebeschalter blockieren, das Leica nicht. Baumelt die Kamera an Hals oder Schulter, zieht das Objektivgewicht den Zoom in die längste Brennweite und bringt so das Objektiv zu seinem maximalen Auszug (ich glaube rund 15 cm). Mich hat das seinerzeit - wie bei allen vergleichbaren Zooms ohne Blockierung - tierisch genervt.
Wie auch immer du dich entscheidest, falsch machen kannst du bei beiden Zooms nichts.

Kurz zum 9-18 mm. Ich mag das nur 275 Gramm schwere Teil, was ich kürzlich erst in einem Buchkapitel geschrieben habe:
"Bei voll geöffneter Blende und Brennweite 9 Millimeter entstehen von Bildrand zu Bildrand scharfe und brillante Aufnahmen, das Zoom ist also offenblendentauglich. Die Randabdunklung ist ausgezeichnet niedrig und selbst im Himmelsanteil eines Fotos nicht störend. In der Praxis zeigte sich, dass die schärfsten Blenden bei dieser Brennweite die 4 und die 5,6 waren. Bereits bei Blende 8 begann sich die Beugungsunschärfe zunehmend (und sichtbar) auszuwirken. Bei Brennweite 14 Millimeter und offener Blende (1:4,7) löste das Zoom bereits hervorragend auf. Auch hier brachte die Offenblende und Blende 5,6 die schärfsten Ergebnisse. Scharf, detailreich und verzeichnungsarm wie bei den anderen Brennweiten ist das Olympus 9-18 mm auch bei seiner längsten Brennweite, 18 Millimeter. Obwohl bei Blende 5,6 bereits sehr gut, wächst das Auflösungsvermögen bei Brennweite 18 Millimeter mit zunehmendem Abblenden an. Wir registrierten das Maximum bei Blende 11."

Na, dann mal fröhliches Entscheiden

:-)

Frank
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