Quote:
Originally Posted by kologeros
- Der vertikal laufende Metallschlitzverschluss mit Stahljalousie gilt als anfällig, wohl deswegen, weil die verwendeten Materialien eine zu große Masse aufwiesen und den wirkenden Beschleunigungskräften nicht dauerhaft gewachsen waren.
- Das Bajonett neigte zum Verhaken.
- Das Wiedereinsetzen der Rückwand nach dem Filmwechsel ist mindestens so fummelig wie das Filmeinlegen bei der Schraub-Leica. Außerdem ist das Gehäuse aufgrund der Zerlegbarkeit wohl weniger stabil als das der Leica.
- Haptisch empfinde ich - ebenso wie Dr. No - die Contax der Leica klar unterlegen, aber das ist sicherlich subjektiv.
Für mich verkörpert die Leica jedoch den zeitloseren Entwurf.
- Positiv ist allerdings neben hervorragenden Objektiven die im Vergleich zur Leica größere Messsucherbasis zu bewerten.
MfG. Kologeros
|
Haptik: ja, ist schlecht, der 'Contax-Griff' geht auf die Finger.
Verschluss: Der vertikal ablaufende Metallschlitzverschluss ist genial. Wenn ich sehe, was noch heute in einer Leica MP werkelt, muß ich schmunzeln. Contax kennt keine Brandlöcher! Wenn ich so lese, wer hier schon alles mit dem Verschluss der M Probleme hatte, ist die Meinung dieser sei besonders stabil wohl eher Mythos.
Meßsucherbasis: zusammen mit der präzisen Fokussierung sehr vorteilhaft.
Außen und Innen-Bajonett: wiederum klar bessere Idee als die (leicht verstellbare) 'Abtastung' bei Leica. Über die Unendlich-Arretierung kann man reden. Der 'Fingertrieb' funktioniert bei längeren Brennweiten allerdings nicht.