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Originally Posted by JanWelm1
Da hilft auch kein Datenschutzgesetz! Es wird im Alltag - wenn´s denn passt - oft genug durchbrochen. Selbst erlebt und leidvoll erfahren.
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Ja, davon gehe ich auch aus; so etwas passiert alle Tage. Ich bestelle beispielsweise regelmäßig Wein bei einem Versender, und bekomme nun Werbung von anderen, konkurrierenden Weinhändlern zugeschickt. Mein bevorzugter Versender, der meine Daten hat, wird sie kaum an Mitbewerber weitergegeben haben, aber irgendwo registriert offenbar jemand, wer sich für Wein interessiert, und verkauft die so gesammelten Adressen an Unternehmen, die etwas damit anzufangen wissen. Das ist nicht wirklich schlimm, aber ärgerlich.
Aber man sollte halt nicht an der falschen Stelle paranoid sein. Ich bin jetzt seit etwa 18 Jahren online unterwegs und habe seit jeher meine Meinungsäußerungen mit meinem Namen unterschrieben. Wenn ich einen Zeitschriftenartikel oder ein Buch schreibe, steht ja auch mein Name dabei. Wenn ich mal Falsches oder Unsinn geschrieben habe, dann bleibt vielleicht auch das mit meinem Namen verbunden, aber ich nehme für mich in Anspruch, mich irren zu dürfen – immerhin lerne ich auch hinzu. Wenn ich jemanden kritisiere, dann möchte ich demjenigen auch danach noch unter die Augen treten können; ich will nicht verbrannte Erde hinterlassen – oder jedenfalls seit meiner Sturm-und-Drang-Zeit nicht mehr, denn ich war auch schon mal reizbarer und sprang über jedes Stöckchen. Daher behaupte ich einfach mal: Es geht.