Nachtrag zum 21-35:
Ich besitze es selber (ebenso wie u.a. das 19er und 2/35er) und es lag mir fern, es schlecht zu machen. Seine leichte Bauart hat ja besonders für Reisen und längere WAnderungen klare Vorteile.
Ich lasse mich gerne korrigieren, wenn ich mich mit der fertigung des Zooms bei Sigma geirrt haben sollte.
Richtig ist jedoch, daß man schon ein gerüttelt Maß an rosa eingefärbter Sicht haben muss, wenn man es haptisch und von der Stabilität her bei unglücklicher Handhabung als den anderen, für die Ewigkeit gebauten Objektven von leica gleichsetzen will.
Und ich möchte erst garnicht wisen, was die gleichen Leute schreiben würden, wenn so etwas wie ein zusammendrückbares Äusseres bei japanischen Firmen festzustellen wäre.
Mein 21-35 ist jedoch leider das erste Objektiv von immerhin einem Dutzend Leicaobjektiven, welches ohne Sturz in seiner Geschichte einen gelegentlich klemmenden Springblendenhebel vorzuweisen hatte. Da ich erst einmal an einen Userfehler anstatt an einen Objektivmangel dachte (Wer denkt bei leicaobjektiven schon an mechanische Mängel? ohne Sturz in der Vergangenheit ? ) und der Fehler nur gelegentlich auftrat, habe ich schon erst einmal eine Weile gegrübelt, wieso meine Bilder gelegentlich fehlbelichtet waren.
Ich kenne auch keine einzige Besprechung von Puts, in der er sich jemals genötigt gefühlt hat, auf mechanische Grenzen eines
anderen Leicaobjektives hinweisen zu müssen...
Daß man mit dem Objektiv sehr gute Bilder machen kann, darüber kann man sich ja bei hdg u.a. hier im Forum überzeugen.
Verschweigen möchte ich aber auch nicht, daß Jan (telewatt) dieses Objektiv für sich wegen für seine Zwecke zu starker Verzeichnung als ungeeignet einschätzte.
Auf den Bildern, die ich von den Zoom bisher sah, habe ich solche Mängel aber keineswegs als auffallend feststellen können.
Gruß
Dirk