Gestattet, dass ich milde lächle

. Hier posten einige, von denen ich weiß, dass sie jedenfalls früher Diafotografen waren. Mir kommen Aussagen in den Sinn wie "Wer unter 2m Projektionsgröße projiziert, kann Leica-Qualität eh' nicht erkennen".
Nun fotografieren die selben Leute digital, projizieren die Ergebnisse mit Beamern (womit auch sonst) und können nicht darauf warten, dass oder ob Leica eine Vollformat-DSLR bringt?? ALS OB ES BEI DER PROJEKTION MIT EINEM HEUTIGEN BEAMER DARAUF ANKÄME, OB ICH MIT 6, 8, 10 ODER 12 MEGAPIXEL FOTOGRAFIERE!
Leute, macht ihr euch nicht ganz fürchterlich etwas vor? Zuerst den Leuten die - zweifellos vorhandenen - Vorteile von Leica zu predigen, dann auf die digitale Aufnahmetechnik umsteigen und sich mit einer Wiedergabetechnik zufriedengeben, die die Kinderschuhe noch nicht verlassen hat und entsprechende Qualitätsmängel aufweist, und sich anschließend darüber wundern, wenn bei Anwendung dieser Technik keiner mehr die Vorteile von Leica-Optiken zu erkennen vermag? Bei den heutigen Beamern könnt ihr etwas überspitzt formuliert alle mit einer Canon Ixus 400 fotografieren, wozu wollt ihr Vollformat DSLRs??? Das ist etwa so, als wenn ich einen 500 PS Motor elektronisch auf 50 PS Leistungsabgabe begrenzen würde!
Nehmt wieder Diafilm, da braucht ihr auf kein Vollformat zu warten und bekommt eine Qualität, von der ihr digital noch lange träumen werdet (jedenfalls was die Wiedergabe angeht). Und ohne DMR wird eine R9 auch erheblich handlicher...

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Grüße,
Andreas