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Originally Posted by Sterntaler
Auf der untersten halten wir irgendwie das fest, was wir gerade erblicken - wir knipsen; von dieser Art sind auch in diesem Forum viele zu sehen, ich will diese Bilder auch nicht abwerten, mache selbst überwiegend solche.
Auf der nächsten, von mir höher bewerteten Stufe fängt das Gestalten an, man achten auf Lichtführung, Linienverläufe, das ganze Programm.
Auf der dritten nimmt der Photograph die Wirklichkeit zum Anlass, etwas Neues zu schaffen, der Anlass wird unwichtig, wichtig werden die ästhetischen Qualitäten der nunmehrigen Abstraktionen.
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Bei den ersten beiden Stufen deiner Beschreibung bin ich bereit dir zu folgen. Ein Problem bekomme ich dann bei Stufe drei! Ist es wirklich Aufgabe des Fotografen etwas Neues zu schaffen und wie weit geht dieses Schaffen? Vielleicht ist derjenige, der diesen Schaffensdrang verspürt, in Wirklichkeit bei der Malerei oder beim Zeichnen daheim.
Meine Meinung ist die, dass der Fotograf den von dir an zweiter Stelle genannten Punkt ausbauen muß ... im Moment des Fotografierens. Hierbei kann der Anlass nie unwichtig werden!
Grüße, Heiko