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Originally Posted by gerd_heuser
Was man dem AD-Wandler wie zuführt, bzw. wie man dieverfügbaren Stufen definiert, ist allein Sache des Entwicklers odereiner Norm/Vereinbarung.
8-Bit = 8 Blendenstufen usf. ist daher auch falsch. 8 Bit sind zunächstmal 256 Differenzierungsmöglichkeiten, nicht mehr und nicht weniger.
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Ja, hier geht vieles durcheinander. In der Tat stehen 8 Bit nur für 256 unterschiedliche Werte, mit denen man 14 Blendenstufen sehr grob oder eine einzige Blendenstufe extrem fein unterteilen kann. In einer JPEG-Datei mit 3 x 8 Bit werden die Schatten und Lichter typischerweise weniger fein als die Tonwerte dazwischen aufgelöst; die Tonwertauflösung kann also auch variieren. Welchem Dynamikumfang dies entspricht, läßt sich aus der Zahl der Bits nicht erschließen.
Wenn man allerdings von der Quantisierung der analogen Werte redet, die aus dem Sensor ausgelesen werden, dann kann man aus der Zahl der Bits tatsächlich auf den maximal möglichen Dynamikumfang schließen, insofern der A/D-Wandler linear arbeitet. Aus den mittlerweile wohl allgemein bekannten Gründen wäre es vorteilhaft, wenn bereits der A/D-Wandler nichtlinear arbeitete, und für einen solchen Wandler würde wiederum keine direkte Entsprechung zwischen der Samplegröße in Bits und dem maximalen Dynamikumfang gelten. (Der tatsächliche Dynamikumfang wird noch einmal durch das immer vorhandene Rauschen reduziert und wird daher generell kleiner sein.)