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Old 01/06/07, 02:44 AM   #40 (permalink)
man:men
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Default AW: Hochempfindlicher Farbfilm

Hmmm, den Trick mit dem Orangefilter vor dem Blitz kannte ich noch nicht aus eigener Erprobung. Ich kannte nur die Goldfolie.

Ich präferiere bei solchen Gelegenheiten immer 400 ASA-Filme, messe das Raumlicht manuell und passe meine Zeit-/Blendenkombination für's Blitzen den zuvor gemessenen Werten an. Das sorgt dafür, dass noch Umgebungslicht mit genutzt wird und die räumliche Tiefe erhalten bleibt. BTW werden die Bilder so kaum zu kalt.

800 ASA-Filme stoßen bei deinen Lieben nicht unbedingt auf größte Gegenliebe - und s/w oft leider auch nicht.

Obwohl, wenn s/w richtig gut geworden sind, dann sind's echte Hingucker.
Aber v.a. dein erstes Bildbeispiel ist von der techn. Seite her noch stark verbesserungsbedürftig.

Aber einen Tipp möchte ich dir schon noch geben: Blitze NIEMALS mit 800 ASA-Filmen oder mit gepushten 400ern - es sei denn du willst allen klarmachen, dass eine Leica nur qualitativen Schrott liefert - oder du suchst gezielt nach special effects!!!!

XP2 wurde genannt. An sich was gutmütiges. Aber ich habe seit längerem keine vernünftigen Abzüge mehr aus einem Großlabor bekommen, was mir den Spaß daran etwas trübte (dto. CN400).

Portra ist klasse Material. Aber er sollte auch eine Fachentwicklung durchlaufen. In Großlabors bekam ich zuletzt, anders als früher, trotz C41-Standardisierung ebenfalls nur sehr dürftiges Material zurück.

Fuji Superia ist recht gutmütig bei Kunst-/Mischlicht. Den würde ich bei reinem Kunstlicht nehmen. Bei Tageslicht ist der Portra m.E. unübertroffen.

Und ausprobieren ist immer VORHER, am besten mit Notizen.

grüße
manfred
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…wenn ich nicht konzentriert fotografiere, sehen meine Bilder aus wie geknipst…
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