LEICA M schwarz frontalWas wurde über eine LEICA M10 diskutiert! Während einige das Prinzip der Messsucherkamera als ausgereizt sahen, entstanden lange Wunschlisten, was das neue Spitzenmodell denn mitbringen sollte.

Herausgekommen ist keine M10, sondern schlicht die LEICA M:

  • 24 MP CMOS Sensor
  • Liveview mit Fokussierhilfen – Sucherlupe und Peaking
  • Full HD Videofähigkeiten
  • Zubehör, um neue Einsatzfelder in Reportage und Studio, sowie im Makro- und Tele-Bereich zu erschließen

Es gibt auch Verluste zu beklagen: die Ziffer in der Produktbezeichnung entfällt, eine LEICA M10 oder LEICA M11 wird es also nicht geben. Leica möchte damit “die Bedeutung der Kamerasysteme nachhaltig und langfristig unterstreichen”. Um die kommenden Generationen voneinander unterscheiden zu können, wird es jeweils eine Typbezeichnung geben, die sich aus einer Leica-internen fortlaufenden Numerierung ergibt. So ist die jetzt vorgestellte LEICA M der “Typ 240″, die LEICA M-E “Typ 220″.

Die LEICA M im Detail:

CMOS Sensor

LEICA M silbernDer neue CMOS Sensor stammt von keinem der bekannten großen Sensorhersteller, sondern vom belgischen Kooperationspartner CMOSIS, der den 24MP Leica-Max-CMOS-Bildsensor speziell für die Kamera und den Einsatz mit Leica M- und R-Objektiven entwickelt hat. Lt. Leica ist es dabei gelungen, die Vorteile des CCD-Sensors in Farbwiedergabe und Detailzeichnung auf einen CMOS Sensor zu übertragen.

Ergänzt wird der Sensor durch den Leica Maestro-Bildprozessor, der schon aus der LEICA S2 bekannt ist.

Live-View und Live-View-Fokus

Einer der wichtigsten Vorteile des CMOS-Sensor ist die Liveview-Fähigkeit. So ist es jetzt möglich, auf dem 3″-Display (920.000 Pixel) das Sensorbild live zu beurteilen.

Neben der klassischen M-Methode zur Scharfstellung über den Messsucher bietet so die LEICA M zwei neue Möglichkeiten zu fokussieren:

  • Sucherlupe mit bis zu 10facher Vergrößerung
  • Fokus Peaking Modus, bei dem im Sucherbild scharfe Konturen farbig hervorgehoben werden

Diese Funktion ist aus Videokameras bekannt und gilt im Systemkamera-Segment (bislang bei den Sony NEX Modellen) als beste Fokussierhilfe.

Leica M Video

Die LEICA M wird die erste Kamera im M-System sein, mit der sich Videos aufzeichnen lassen – bis 25 Bilder/sek in 1080p im MOV und Motion JPEG Format. Der Ton wird alternativ über ein internes Mono-Mikrofon oder über einen externen Stereomikrofonadapter aufgezeichnet, wobei sich der Pegel automatisch oder von Hand auch während der Aufnahme regeln lässt.

Leica M: Die “adäquate Lösung für R-Fotografen”

LEICA M mit R Adapter und R ObjektivIn einer Leica Forum Fragestunde vor drei Jahren hatte Stefan Daniel von Leica versprochen, dass Leica eine Kamera anbieten werde, mit der sich LEICA R Objektive im Vollformat digital nutzen lassen würden.

Die LEICA M erfüllt dieses Versprechen jetzt endlich – mit dem neuen Leica R-Adapter M können lt. Leica nahezu alle jemals gebauten Leica R-Objektive verwendet werden. Im Kameramenü stehen dafür Profile für über 20 R-Objektive zur Verfügung, die einen jeweils kalibrierten Bild-Workflow und Exif-Objektiverkennung bieten.

Die Leica M im Studio

Mit weiterem Zubehör bietet sich die LEICA M jetzt auch für die Studiofotografie an:
Der Multifunktionshandgriff-M hat einen SCA-Anschluss (für den wiederum ein Adapter Set angeboten wird), einen X-Synchronisations-Anschluss für Studio-Blitzanlagen, einen USB Anschluss, über den die Kamera ferngesteuert und die Bilddaten ausgelesen werden können („Tethered Shooting”).
Ein ebenfalls erhältlicher DC Adapter macht die LEICA M im Studio unabhängig von geladenen Akkus.

Die Leica M im Außeneinsatz

Wie von vielen Reportage-Fotografen gewünscht ist die Leica M jetzt mit speziellen Gummidichtungen gegen Staub und Spritzwasser geschützt, für die notwendige Stabilität sorgt das Ganzmetall-Gehäuse aus einer Magnesiumlegierung. Deckkappe und Bodendeckel sind aus aus massiven Messingblöcken gefräst.

Der schon erwähnte Multifunktionshandgriff-M besitzt ein integriertes GPS Modul – so lässt sich der Aufnahmeort automatisch in den EXIF Daten speichern.

LEICA EVF2 Visoflex Sucher

LEICA M EVFDer EVF2 hat eine Auflösung von 1,4 Megapixel und kann um 90° nach oben geschwenkt werden. Wie das klassische VISOFLEX erlaubt er es, die LEICA M wie eine Spiegelreflexkamera zu nutzen. Makro- und Teleaufnahmen erfordern keine aufwendigen optischen und mechanischen Maßnahmen mehr, da Display und EVF direkt das Bild des CMOS Sensors gemeinsam mit den wichtigsten Aufnahmedaten zeigen.

LEICA M – Das Gesamtbild

Leica nimmt für die LEICA M in Anspruch “den Werten des M-Systems treu zu bleiben und gleichermaßen den Spielraum der Messsucherfotografie zu erweitern”.

So weit wir das jetzt aus den Presseinformationen rauslesen können: Diesem Anspruch wir die LEICA M sicher gerecht: Sie bringt alles mit, um in Zukunft neben ihrer Paraderolle als Reportagekamera auch im Studio eingesetzt zu werden.

Der CMOS-Sensor mit Live-View, die Fokussierhilfen, der EVF2 und der LEICA R Adapter machen das neue LEICA M Spitzenmodell zur lange versprochenen Möglichkeit, die Qualität der LEICA R Objektive auch digital zu nutzen.

Und ich persönlich bin auf die ersten Videos gespannt, die mit der LEICA M entstehen – Vollformat, hochlichtstarke Optiken und die Unauffälligkeit der M stellen eine ganz neue und eigene Bildsprache in Aussicht!

Leica M Bilder

Der neue Meilenstein

LEICA M – Digitale Messsuchertechnik in Perfektion

Die Leica Camera AG, Solms, stellt zur photokina in Köln (18. bis 23. September 2012) einen zukunftsweisenden Meilenstein im Leica Messsuchersystem vor: Die Leica M. Erstmals ausgestattet mit einem neu entwickelten CMOS-Bildsensor und Funktionen wie Live-View, Full-HD-Video sowie zusätzlichen Fokussier-Methoden ist sie die bislang vielseitigste Leica Messsucherkamera und setzt neue Maßstäbe. Sie vereint die Möglichkeiten innovativer Digitaltechnologie mit der über Jahrzehnte kontinuierlich weiterentwickelten Messsuchertechnik. Dabei gelingt es ihr, den Werten des M-Systems treu zu bleiben und gleichermaßen den Spielraum der Messsucherfotografie zu erweitern – erstmals sogar in Verbindung mit den Leica R-Objektiven.

Die Leica M markiert auch im Hinblick auf die Produktbezeichnung eine neue Ära. Um die Bedeutung der Leica Kamerasysteme M und S nachhaltig und langfristig zu unterstreichen, wird zukünftig auf die Ziffer im Produktnamen verzichtet. Zusätzlich soll damit die Wertigkeit auch nach dem Erscheinen einer neuen Produktgeneration gestärkt werden.

Als erste Leica Messsucherkamera ist die Leica M mit einem völlig neu entwickelten, hochauflösenden Leica-Max-CMOS-Bildsensor im vollen Kleinbildformat mit 24 Megapixeln ausgestattet, der gemeinsam mit dem Kooperationspartner CMOSIS speziell für die Kamera und den Einsatz von M- und R-Objektiven entwickelt wurde. Dabei ist es gelungen, die charakteristischen Vorteile von CCD-Sensoren wie die natürliche, brillante Farbwiedergabe und die eindrucksvolle Detailzeichnung nun auch auf einen CMOS-Sensor zu übertragen. Zusammen mit dem leistungsfähigen Leica Maestro-Prozessor, der ebenfalls für das Leica S-System verwendet wird, sorgt der neue Vollformatsensor für maximale Bildqualität und Geschwindigkeit. Damit befinden sich alle Elemente der Bilderzeugung vom Objektiv bis zur Bilddatei unter der vollen Kontrolle der Leica Ingenieure und garantieren somit Bildqualität auf allerhöchstem Niveau. Hervorzuheben ist ebenfalls der geringe Stromverbrauch der Komponenten, der in Verbindung mit der besonders großen Kapazität des Akkus eine hervorragende Autonomie gewährleistet.

Die Leica M verfügt über eine Vielzahl an neuen Features. Hierzu gehören erstmals Live-View und Live-View-Fokus. Bilder können nun auch mit Blick direkt durch das Objektiv komponiert werden. Das Bildergebnis lässt sich im Hinblick auf Schärfe, Belichtung und Farbe auf dem großen, hochauflösenden 3“-Monitor mit 920.000 Pixeln jederzeit präzise beurteilen. Das Deckglas des Monitors besteht aus robustem und kratzunempfindlichem Corning®Gorilla®Glass. Dank der neuen Live-View Funktion eröffnen sich in Kombination mit den leistungsstarken Leica M- und R-Objektiven völlig neue Anwendungsmöglichkeiten über die klassische Messsucherfotografie hinaus. Das gilt insbesondere für Makro- und Teleaufnahmen, aber auch für ein noch diskreteres Fotografieren. Auch die neue 1080p-Full-HD-Videofunktion sorgt zusammen mit den M- und R-Objektiven für neue Einsatzbereiche.

Die Leica M bietet zwei weitere Fokusmethoden, die einfach und schnell über die neue Fokustaste gestartet werden können. So stehen M-Fotografen nun noch mehr Möglichkeiten offen, Bilder mit herausragender Schärfe zu erzielen. Der neue „Live-View-Zoom“ ermöglicht eine bis zu 10-fache Vergrößerung für die volle Kontrolle der Schärfe bei Motivdetails oder der Naheinstellgrenze. Hinzu kommt der „Live-View-Fokus-Peaking“. Hier werden zur bequemen Fokuskontrolle Kanten automatisch mit roten Linien markiert. Anhand der Darstellung der Kanten lässt sich die Fokussierung dann exakt beurteilen.

Die neuen Ausstattungsmerkmale sind optimal mit den typischen Werten des Leica Messsuchersystems kombiniert und sorgen so für den gewohnt zuverlässigen Einsatz der Leica M bei allen Einsatzzwecken von der Reportagefotografie über Available-Light-Aufnahmen bis hin zur diskreten, künstlerisch-ästhetischen Bildgestaltung. Gemäß der M Philosophie sind alle Funktionen auf absolute Robustheit und Langlebigkeit ausgerichtet: Deckkappe und Bodendeckel der Leica M sind aus massiven Messingblöcken gefräst; das Ganzmetallgehäuse ist geschlossen und besteht aus einer hochfesten Magnesiumlegierung. Spezielle Gummidichtungen schützen das Gehäuse gegen Staub und Spritzwasser.

Auch im Hinblick auf das intuitive Bedienkonzept mit direkten manuellen Einstellmöglichkeiten und schnellem Zugriff ist die neue Messsucherkamera eine typische M. Die neu gestaltete, besonders benutzerfreundliche Menü-Oberfläche ermöglicht dabei jederzeit einen klaren Überblick über die Kameraeinstellungen. Die Video-Funktion, der Live-View und die neuen Fokus-Funktionen haben jeweils eine eigene Taste erhalten. Live-View-Zoom sowie Live-View-Fokus-Peaking sind über die neue Fokustaste auf der Kameravorderseite wählbar. In den frei benennbaren Benutzerprofilen lassen sich beliebige Kamera- und Aufnahmeeinstellungen sichern, bei Bedarf schnell wieder abrufen und jetzt sogar auf SD-Karte speicherbar. Für eine noch bequemere Handhabung bietet die Leica M erstmals eine ergonomische Daumenstütze mit integriertem Einstellrad an der rechten oberen Deckkappe. So liegt die Kamera auch in anspruchsvollen Situationen sicher in der Hand.

Für die neue Leica M ist eine Vielzahl an optionalem Zubehör erhältlich. Besonders hervorzugheben ist hierbei ein neuer Leica R-Adapter M, der den Anschluss an nahezu alle jemals gebauten R-Objektive ermöglicht. Hinzu kommen ein elektronischer Visoflex-Sucher, Leica EVF2, und ein Multifunktionshandgriff-M mit integriertem GPS-Modul, der in Kombination mit optionalen Fingerschlaufen in verschiedenen Größen (S, M, L) bei der sicheren Handhabung der Kameraausrüstung unterstützt. Für den perfekten Ton bei Videoaufnahmen ist außerdem ein Leica Mikrofon-Adapter-Set verfügbar.

Die Leica M ist einer schwarz lackierten und einer silbern verchromten Ausführung ab Anfang 2013 im Leica Fotofachhandel erhältlich. Die unverbindliche Preisempfehlung in Deutschland beträgt 6200 Euro.

Technische Daten Leica M

Produkt
Produktname Leica M (Typ 240), schwarz lackiert/silbern verchromt
Kameratyp Kompakte, digitale Messsucherkamera für Foto- und Videoaufnahmen
Bajonett Leica M Bajonett mit zusätzlichem Sensor für 6-Bit-Codierung
Objektivsystem Leica M-Objektive, Leica R-Objektive, optional mit dem Leica R-Adapter M
Gehäuse/Elektronik
Deckkappe Deckkappe aus Messing gefräst mit integrierter Daumenstütze
Material Ganzmetallgehäuse aus einer Magnesium-Legierung; mit Kunstlederbeschichtung. Deckkappe und Bodendeckel aus Messing
Bildsensor LEICA MAX 24 MP CMOS-Sensor
Anzahl der effektiven Pixel 24 Millionen Pixel
Empfindlichkeitsbereich ISO 200–ISO 6400, Pull 100 verfügbar, Auto ISO
Imaging Plattform Integrierter Imaging Schaltkreis mit Leica Maestro®-Bildprozessor
Elektronischer Sucher Optional verfügbar, mit Live-View- und Play-Funktion einsetzbar
LCD-Display 3-Zoll-TFT-Display (920.000 Pixel) mit kratzfester Abdeckung aus Corning®Gorilla®Glass
Verschluss Dualer Schlitzverschluss für klassische Bildaufnahme und Live View
Verschlusszeit Zwischen 1/4.000 und 60 Sekunden (im Bulbmodus), 1/180 Sekunde Blitzsynchronisierung
Aufnahmefrequenz (Burst Rate) 3 Bilder pro Sekunde
Selbstauslöser 2 Sekunden/12 Sekunden
Speichermedien SD-/SDHC-/SDXC-Speicherkarten
Bildverarbeitung
Bilddateiformat DNG™ (unkomprimierte Rohdaten oder verlustfrei komprimiert), JPEG
Dateigröße DNG ca. 20 Mbyte – ca. 30 MB (komprimiert)/ 48,2 MB (unkomprimiert), JPEG: abhängig von Auflösung und Bildinhalt
Verfügbare JPG-Auflösungen 5952 x 3976 Pixel (24 Megapixel), 4256 x 2832 Pixel (12 Megapixel)/ 2976 x 1984 Pixel (6 Megapixel)/1600 x 1080 Pixel (1,7 Megapixel)
Farbräume sRGB/Adobe®RGB
Weißabgleich Automatisch/Tageslicht/bewölkt/schattig/Kunstlicht/ warmes Leuchtstofflampenlicht/kühles Leuchtstofflampenlicht/Blitz/manuell (Graukarte)/Kelvin 2000-13100
Weitere Funktionen Filmmodi, Sättigung, Kontrast, Schärfe
Videoaufzeichnung
Videoaufzeichnung Kompression mit Vollbildaufzeichnung (Motion-JPG), Quicktime-Format (mov)
Videoauflösung 1080p, 720p, 640 x 480 (VGA)
Abtastrate 25 Bilder pro Sekunde, 24 Bilder pro Sekunde, 30 Bilder pro Sekunde (nur VGA)
Mikrofon Mono, Stereomikrofonadapter optional erhältlich
Audioaufnahme Automatische Pegelanpassung, manuelle Pegelanpassung (verfügbar während der Aufnahmen), Konzerteinstellung
Belichtungskontrolle
Belichtungsmessung Im klassischen Suchermodus: Belichtungsmessung durch das Objektiv (TTL), mittenbetont mit variabler Arbeitsblende. Im Live-View- und erweiterten Suchermodus: Belichtungsmessung durch das Objektiv (TTL), mittenbetont, Selektiv- oder Mehrfeldmessung. Mittenbetonte TTL-Belichtungsmessung für Messvorblitz mit systemkonformen SCA-3000/2-Standard-Blitzgeräten
Belichtungseinstellung Manuelle Belichtungseinstellung mit Einstellrad, Zeitautomatik mit Einstellrad
Belichtungsmodi Zeitautomatik (A-Modus), manuelle Belichtung (M-Modus)
Belichtungskorrektur –3 EV bis +3 EV, drittel Blendenstufen
Bracketing 3/5 Bilder, 0,5/1/2/3 Blendenstufen
Blitz-Belichtungssteuerung
Blitz-Belichtungsmessung Steuerung über mittenbetonten TTL-Messvorblitz (mit SCA-3501/3502-Adapter oder SCA-3000-Standard-Blitzgeräten wie z. B. Leica SF 24D/Leica SF 58)
Blitzschuh SCA-3502-kompatibler Blitzschuh mit Mittenkontakt
Blitzsynchronisierung Optionale Auslösung beim ersten oder zweiten Verschlussvorhang
Blitzsynchronzeit 1/180 Sekunden
Sucher/Fokussierung
Fokussierungsarten Manuelle Fokussierung nach dem Messsucherprinzip, Live View, 100 % Live-View-Zoom, Live View Focus Peaking
Sucherprinzip Großer, heller Leuchtrahmen-Messsucher mit automatischem Parallaxenausgleich, LED-beleuchteter Rahmen
Bildfeldbegrenzung im Sucher Übereinstimmung von Rahmengröße und Bildsensor bei einer Einstellentfernung von 2 m
Okular Abgestimmt auf -0,5 Dptr.
Korrektionslinsen von –3 bis +3 Dptr. erhältlich
Vergrößerung 0,68-fach
Anzeigen im Sucher Im Sucher LED-Symbol für Blitzstatus (am unteren Rand). Vierstellige Siebensegment-LED-Digitalanzeige. Anzeigenhelligkeit der Außenhelligkeit angepasst für: Warnung bei Belichtungskorrekturen, Anzeige der automatisch gebildeten Verschlusszeit bei Zeitautomatik, Hinweis auf die Verwendung der Messwert-Speicherung.
LED-Lichtwaage mit zwei dreieckigen und einer zentralen runden LED bei manueller Einstellung der Belichtung
Messsucher Schnitt- und Mischbild-Entfernungsmesser in der Mitte des Sucherbildes als helles Feld abgesetzt
Effektive Messbasis 47,1 mm (mechanische Messbasis 69,25 mm x Suchervergrößerung 0,68-fach)
Andere Funktionen
Aufnahmebereitschaft
Stromversorgung Lithium-Ionen-Akku (im Lieferumfang), 7,4 V Nennspannung, Kapazität 1.800 mAh
Horizont Ja
Benutzerprofile 4 Profile, exportierbar
Sensorreinigung Stauberkennung, manuelle Reinigungsfunktion
Stativgewinde A 1/4 (1/4 “) DIN aus Edelstahl in Bodendeckel
Abmessungen (Breite x Tiefe x Höhe): ca. 139 x 42 x 80 mm
(5,5 x 1,7 x 3,1 in.)
Gewicht 680 g (23.9 oz)
Betriebstemperatur 0 °C–40 °C
Menüsprachen Englisch, Deutsch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Russisch, Japanisch, traditionelles Chinesisch, vereinfachtes Chinesisch
Zubehör im Lieferumfang Akku, Akkuladegerät mit Netzkabeln (EU, USA, auf einigen Exportmärkten abweichend), 12-V-Ladekabel, Trageriemen, Anschlussabdeckung, Gehäusedeckel
Mitgelieferte Softwarelizenzen Adobe® Lightroom®
Neues optionales Zubehör Elektronischer Sucher (EVF-2), Multifunktionshandgriff M, Handgriff M, SCA-Adapter-Set für Multifunktionshandgriff M, Netzteil für Multifunktionshandgriff M, Fingerschlaufe für Multifunktionshandgriff M, in den Größen klein, medium, groß, Leica Mikrofon-Adapter-Set, Leica-M-Adapter R, Bereitschaftstasche M, Lithium-Ionen-Akku BP-SCL2, Akkuladegerät BC-SCL2

Über den Autor

Andreas ist Fotoingenieur, lebt in Bonn und betreibt neben dem Leica Forum auch das Systemkamera Forum und das Fuji X Forum

Ähnliche Artikel

10 Responses

  1. Erich Feller Sep 17, 2012 - Reply

    Ja, das ist sie!

    • Stijn Okt 04, 2012 - Reply

      Leider viel zu spat, ich habe meine R8 mit modul und 8 objetieven schon verkauft weil da kein R10 kam.

  2. Peter Eiche Sep 17, 2012 - Reply

    Mein Gott, ist die schön.

    Besonders mit dem neuen R-Adapter und dem EVF-2.

    Endlich könnte ich alle meine R-Objektive aus dem Dornröschenschlaf zum neuen Leben erwecken.

    Wenn da nicht der Preis wäre. 7.000 € bis 8.000 € schätze ich einmal.

    • Andreas Jürgensen Sep 18, 2012 - Reply

      Gute Nachricht 6200 €

  3. Reinhard Weber Sep 17, 2012 - Reply

    Hallo, Andreas,

    mir ist nicht ganz klar, für welche Brennweiten es im Messsucher noch Einspiegelungen der Bildfeldbegrenzung gibt. Es heißt nur, daß alle Objektive benutzt werden können. Aber wie sieht es zwischen 28 und 135 mm mit der Bildkomposition aus? Ginge das nur über den Monitor oder über den elektronischen zusätzlichen Sucher, wäre das schon ein herber Verlust. Ansonsten sicher ein lange gehegter Traum, der in Erfüllung geht. Gibt es bereits Infos über die Zubehörpreise und paßt der neue Visoflexsucher auch an die M 9?
    Viele Grüße
    Reinhard Weber

  4. Jörg THIERER Sep 18, 2012 - Reply

    Hört sich gut an die neue M, ich habe bei meinem Händler schon eine vorbestellt.
    Ist es richtig, dass sie die identischen Abmessungen wie die M9 hat? Und dabei noch 100g Gewicht zugelegt hat?

    Heute liebe Grüße aus Mumbai, Jörg

  5. Peter Wagner Sep 18, 2012 - Reply

    Wie funktioniert der Betrieb mit dem Vario- Elmar 80 – 200 mm und ist der Apo Conveter ebenfalls einsetzbar?

  6. Christoph Krug Sep 19, 2012 - Reply

    Hallo, Andreas – tja, das wäre die Universallösung für meine R Objektive – lang erwünscht und fast aufgegebene Wunschvorstellung… Aaaber: was kostet das denn insgesamt, mit R-Adapter und elektronischen Sucher und eventuell noch weiteres Zubehör ? …und die R-Objektive sind nicht zusammen mit dem Meßsuchersystem zu bedienen ?
    Mit welchen Preisen wäre dann zu rechnen ? Kippt dann dieses schöne M -System ins preisliche Nirwana ?
    Gruß Christoph R-Besitzer und ex-M-Besitzer (M2 mit voller Krügertasche wurde vor vielen Jahren von deutsch-italienischer Autoknackerbande geraubt)
    Trotz Aufnahme in Leitz-Diebstahlliste: nie wieder etwas von gehört – örtliche Polizei war völlig uninteressiert an einer Aufklärung – ich habe Hinweise von wem die Kamera benutzt wird – kann das aber nicht beweisen… ein ewiger Dorn in meinem Herzen)

  7. Wolfram Ambs Sep 21, 2012 - Reply

    Ich habe mir die neue M auf der Photokina angesehen. Ein gelungener Wurf! Für mich war es besonders wichtig zu checken, wie die Adaption der R-Objektive klappt, da ich nicht nur ein jahrzehntelanger M-Nutzer, sondern ebenfalls ein intensiver R-Nutzer (für Natur-, Wild- und Architekturfotografie) bin. Bei dem EVF-2 wurde ich stark an meine Visoflex-Zeiten erinnert. Es klappt sehr gut, auch mit dem fokussieren.

    Einen Haken hat der EVF-2: Rein mechanisch rastet er nicht stabil genug in der horizontalen Stellung ein. Als Brillenträger hatte ich ihn durch Berühren mit der Brille ziemlich oft aus der horizontalen Stellung etwas hoch geklappt, so daß das Live-View-Bild verschwand und eine Fokussierung nicht mehr möglich war. Dies ist nicht mechanische Leica-Qualität (ist es ein Zulieferprodukt?).
    Sehr gut ist die Nutzung in der vertikalen Stellung.
    Ansonsten: Alle R-Nutzer können sich auf den Einstieg in die digitale Fotografie mit ihren R-Objektiven freuen. Man hat mir versichert, daß sogar mein PC-Super-Angulon-R 2,8/28 Shift-Objektiv genutzt werden kann (auf der Messe war keins verfügbar).

Trackbacks/Pingbacks

  1. Limitierte Auflage von 500: Leica M Jubiläumsedition - Das deutsche Leica Forum Blog

Schreib eine Antwort